TSV Weyhe-Lahausen - TuS Sudweyhe II

Lahausen: Zwei Notarzteinsätze beenden Derby 

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Lahausen: Zwei Notarzteinsätze beenden Kreisligaderby 

Das Kreisligaderby zwischen dem TSV Weyhe-Lahausen und TuS Sudweyhe II musste vor Spielende außerplanmäßig beendet werden. Der Grund: gleich zwei Notarzteinsätze.

Lahausen – So etwas gibt es auch nicht oft – und das ist auch gut so: Gleich wegen zweier Notarzteinsätze musste das Derby zwischen dem TSV Weyhe-Lahausen und dem TuS Sudweyhe II in der Fußball-Kreisliga Diepholz beim Stand von 3:0 (2:0) für Sudweyhe II abgebrochen werden. „Das Spiel war 30 Minuten unterbrochen, da es so lange gedauert hat, bis die beiden Notfälle versorgt waren. Der Abtransport hat nochmals 20 Minuten gedauert“, schilderte Lahausens Trainer Thorsten Eppler.

Was war passiert? 

Zunächst war sein Spieler Dominik Jacobi auf die Schulter gefallen und hatte sich das Gelenk ausgekugelt. Da er mit extremen Schmerzen nicht vom Platz gebracht werden konnte, musste ein Notarzt her. 

Unterdessenbrach auch ein Zuschauer auf der Tribüne zusammen, sodass ein zweiter Notarzt gerufen wurde, der erst nach 30 Minuten am Platz eintraf. Der Schiedsrichter brach daraufhin die Begegnung ab. 

Sudweyhe hatte zu diesem Zeitpunkt durch Treffer von Daniel Koch (35.), Keno Behrmann (45.) und Eike Dziuba (75.) 3:0 geführt. Das Spiel selbst und eine

mögliche Neuansetzung

rückten für Thorsten Eppler da in den Hintergrund: Weil sein Akteur Marvin Bade noch eine Ampelkarte bekommen hatte, „hätten wir das Spiel nicht mehr gedreht“, vermutete der Coach: „Von uns aus muss es nicht wiederholt werden.“

Steen: Spiel müsste neu angesetzt werden

Der zuständige Spielausschuss-Vorsitzende Michael Steen erklärte, dass eine Partie bei einem Notarzteinsatz grundsätzlich neu angesetzt werden müsste, dass jedoch beim Stand von 3:0 und nur noch 15 Minuten Restspielzeit ein Ermessens-Spielraum bestehe, sofern beide Mannschaften einverstanden seien, das Spiel mit 3:0 zu werten. 

Näheres könne er aber erst nach Eingang des Spielberichts und Rücksprache mit beiden Teams sagen. Dem Zuschauer geht es inzwischen wieder besser, Spieler Jacobi wurde nach Vereinsangaben im erst sechsten Versuch die Schulter eingerenkt

Ob auch die Bänder Schaden genommen haben, müssen nähere Untersuchungen ergeben. Jacobi ist vorerst wieder zu Hause – und weiß vermutlich jetzt, wie sich Folter anfühlt. ees

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