Verbandsligist Heiligenrode nur 8:8 in Marklohe / „Überwintern auf Abstiegsplatz“

Die Lage bleibt prekär

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Heiligenrodes Andre Meyer (Bild) setzte sich gegen den Ex-Syker Kai Tödtemann durch. ·

Heiligenrode - Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen: Im ultimativen Kellerduell der Tischtennis-Verbandsliga erkämpfte der TSV Heiligenrode beim SC Marklohe immerhin ein 8:8-Unentschieden, rangiert allerdings weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Entsprechend verhalten fiel die Freude bei TSV-Youngster Tobias Hippler aus: „Am Ende müssen wir zwar mit dem Remis zufrieden sein, aber wir überwintern wohl leider auf einem Abstiegsplatz. Auch in Marklohe wäre mehr möglich gewesen. Naja, immerhin nicht verloren.“

In der Tat lag ein Heiligenroder Befreiungsschlag durchaus im Bereich des Möglichen. Hippler/Grashoff „breakten“ Marklohes Spitzenduo Tinzmann/Lau und Meyer/Mittelstädt rangen Tödtemann/Rode hauchdünn nieder. Lediglich noch der eingeplante Erfolg des TSV-Paradedoppels Scherf/Schulz fehlte zum 3:0-Traumstart. Doch ausgerechnet die erfolgsverwöhnte Kombination patzte gegen Mindermann/Auhage. Laut Hippler ein schwerer Rückschlag: „Mit einem 3:0 im Rücken hätten wir Marklohe wohl den Zahn gezogen.“

So aber berappelten sich die Hausherren schnell wieder und bliesen zur Attacke. Mit Erfolg: Lediglich Stefan Schulz sowie Viktor Mittelstädt punkteten im ersten Durchgang für Heiligenrode, so dass die Gäste zur Halbzeit mit 4:5 zurücklagen. Kurze Zeit später sogar mit 4:6, da ein angeschlagener Dietmar Scherf (Rückenprobleme) im Spitzeneinzel gegen Sebastian Tinzmann chancenlos blieb. Hippler war nun aus TSV-Sicht gefordert, und wurde den hohen Erwartungen auch gerecht. Mit etwas mehr Mühe als erwartet kämpfte er sich gegen den Ex-Martfelder Olaf Mindermann zum 5:6-Anschluss ins Ziel. „Eine schwere Geburt. Olaf ist mit seinem Blockspiel äußert unangenehm“, atmete „Hippi“ nach dem 3:2-Zittersieg tief durch.

Trotz dieses wichtigen Erfolges tat sich Heiligenrode jedoch weiterhin schwer. Einem Viersatztriumph von Andre Meyer über den ehemaligen Syker Kai Tödtemann standen Schlappen von Schulz und Mittelstädt gegenüber, so dass beim 6:8-Rückstand guter Rat teuer war. Aber das Kreisteam bekam noch einmal die Kurve. Jan Gashoff brachte den TSV nervenstark heran, ehe Scherf/Schulz nach Abwehr von fünf Matchbällen dem Kreisteam den kaum mehr für möglich gehaltenen Teilerfolg retteten. · drö

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