Kunzendorf vermeldet die ersten Neuzugänge / BSV klarer Favorit in Grohn

Holstein und Degtjarenko verstärken Brinkumer SV

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Mittelfeldspieler Steffen Röpke (Mi.) steht den Brinkumern in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung, weil ihm dann der Aufwand aufgrund seines Studiums zu groß ist.

Brinkum - Nach dem Pokal-Highlight im Halbfinale gegen den FC Sparta Bremerhaven (3:1) steht für den Brinkumer SV am Sonntag nun wieder der Alltag in der Fußball-Bremen-Liga an. Allzu schwer kommt der aber nicht daher, muss der Tabellenzweite doch um 15.00 Uhr beim Drittletzten SV Grohn antreten.

Ungeachtet der Liga-Spiele stehen zwei andere Dinge momentan im Brennpunkt der Brinkumer. Erstens: Das Pokalfinale am 25. Mai gegen den Sieger aus Bremer SV/Blumenthaler SV. Und zweitens die Zusammenstellung des Kaders für die kommende Saison.

In dieser Hinsicht hat Frank Kunzendorf schon ganze Arbeit geleistet. „Ein Großteil des jetzigen Kaders wird bleiben. Zudem gibt es auch schon feste Zusagen von neuen Spielern“, erklärte der Manager gestern.

Ausgerechnet vom sonntäglichen Gegner Grohn wird sich Steven Holstein den Brinkumern anschließen. Der 23-jährige Mittelfeldspieler ist ein Linksfuß und hat immerhin schon zehn Treffer für die „Husaren“ erzielt.

Ebenfalls 23 Jahre alt ist Artur Degtjarenko, der vor einem Jahr fast schon einmal beim BSV gelandet wäre, damals aber dem künftigen Brinkumer Coach Kristian Arambasic zum Regionalligisten VfB Oldenburg folgte, wo er jedoch kaum zum Zuge kam. Degtjarenko, in der Jugend auch für den SV Werder am Ball, hat seine Stärken ebenfalls im Mittelfeld.

Auf der Seite der Abgänge sticht natürlich der Name Saimir Dikollari (zu TB Uphusen/wir berichteten) hervor. Dem Vernehmen nach ist Kunzendorf jedoch in guten Gesprächen, um diese Lücke adäquat zu schließen. Gut möglich, dass auch der vor knapp einem Jahr zusammen mit Dikollari gekommene Mirko Duhn Brinkum in Richtung des TBU verlassen wird. Eine Offerte des Oberligisten aus dem Kreis Verden soll dem 24-jährigen Linksfuß vorliegen.

Ebenfalls nicht mehr dabei ist künftig Steffen Röpke. Der 23-Jährige möchte sich noch mehr auf sein Studium konzentrieren. „Der neue Trainer Kristian Arambasic hat gesagt, dass er vier Einheiten pro Woche plant. Das bekomme ich nicht mehr hin. Wohin ich jedoch gehe, steht noch nicht fest. Eine Rückkehr nach Melchiorshausen wird es wohl nicht geben“, sagte Röpke gestern.

Zudem muss Kunzendorf einen neuen Torwart holen, denn Niklas Frank wird ab September wegen seines Studiums ins Ausland gehen und mindestens ein halbes Jahr nicht zur Verfügung stehen. Und dann ist da immer noch der Wechselwunsch des momentan verletzten Innenverteidigers Tom Witte, den es zum Bezirksligisten SV Atlas Delmenhorst ziehen könnte. „Aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen“, so Kunzendorf.

Das letzte Wort, wer im Pokalfinale spielen darf, ist auch längst noch nicht gesprochen. „Die Jungs sollen und können sich jetzt in den Punktspielen anbieten. Ich bin ganz froh, dass wir dieses Ziel Ende Mai jetzt noch vor Augen haben. Bis dahin müssen wir die Spannung im Team unbedingt hoch halten“, erklärt Offermann. Der 35-Jährige schließt aber eine Rotation nicht aus. So könnte der in dieser Saison sehr starke Youngster Jan-Christoph Kaornau mal eine Pause bekommen. Fehlen werden am Sonntag Mathis Peters (Urlaub) sowie die verletzten Tom Witte (Bänderriss im Sprunggelenk) und Maximilian Wirth (muskuläre Probleme).

töb

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