Kugelstoß-Sieg in der Diamond League Youth

Bier triumphiert in Stockholm

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Sehr erfolgreich in Stockholm: Werferin Jasmina Bier.

Barrien/Brinkum - Die Freiluftsaison 2014 war für Werferin Jasmina Bier reich an Erfolgen und Trophäen. Außergewöhnliches Highlight war dabei der Sieg im Kugelstoß bei den DM League Youth in Stockholm, für den die Barrierin einen Diamanten in Empfang nahm. „Der hat einen Durchmesser von rund acht Zentimetern“, erklärte die 17-Jährige, um gleich lachend anzufügen „und ist natürlich aus Glas.“

Jasmina Bier gehört zu den „dienstältesten“ Nachwuchsathleten im KLV Diepholz. Mit drei Jahren wurde sie als Sprössling der Barrierer Leichtathletik-Familie Mönch Mitglied im TSV Barrien. Danach hielt sie jahrelang dem TuS Syke die Treue. Unter Trainerin Ute Schröder machte sie im Diskuswurf und Kugelstoß weiter Fortschritte und sorgte in diesem Jahr erstmals im Trikot des FTSV Jahn Brinkum für Erfolgsmeldungen. Als dreifache Vize-Landesmeisterin ist sie im Diskuswurf mit Bestleistung von 36,68 Metern landesweit die Nummer zwei in der U18. Vier bis fünf wöchentliche Trainingseinheiten absolviert Jasmina Bier, daneben trainiert sie auch noch die Leichtathletik-Kids aus Syke und Brinkum.

In Schweden war sie aber selbst aktiv. Die Diamond League Youth – die Wettkämpfe finden seit Jahren im Anschluss an die Profi-Wettbewerbe statt. Der Nachwuchs startet in Stockholm im selben Stadion. Medieninteresse genossen bei ihren Wettkämpfen vor allem die Läufer, was für Jasmina Bier weder neu noch ein Problem ist: „Ich kann es verstehen. Die sind eben anders als wir Werfer ständig in Aktion.“

Für die Barrierin war es inzwischen schon der dritte Start in Stockholm. Mit einem Sieg hatte Bier nicht gerechnet: „Der Ring war, wie zuvor auch die Profis bemerkt hatten, schwierig. Und ich habe sicher auch ein bisschen Glück gehabt.“ 11,78 Meter genügten ihr letztlich zu Platz eins. Dass sie viel weiter stoßen kann, bewies sie zum Saisonabschluss in Bremen mit neuer Bestleistung von 12,76 Metern.

Jasmina Bier wird im kommenden Jahr ihr Abitur machen. Danach möchte sie ein Jahr Europäischen Freiwilligendienst leisten, am liebsten im Bereich Sport und wenn irgend möglich in Schweden. Denn sie hat erfahren: „Dort gibt es für Leichtathleten und insbesondere für Werfer sehr gute Bedingungen.“ Und die könnten auch ihr persönlich zu noch größeren Weiten verhelfen.

el

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