Viel Erfahrung, vorbildlicher Einsatz: Der 30-Jährige ist schon ein ganz wichtiger Mann

Kucharski – ein Glücksgriff für Stuhr

Unermüdlich: Stuhrs André Kucharski überzeugt mit großem Engagement – zuletzt beim 8:0 gegen Bassum. ·
+
Unermüdlich: Stuhrs André Kucharski überzeugt mit großem Engagement – zuletzt beim 8:0 gegen Bassum. ·

Stuhr - André Kucharski fühlt sich pudelwohl. „Wir haben hier eine schöne Anlage, einen Super-Trainer und eine gute, junge Mannschaft. Die Jungs sind topfit, können laufen ohne Ende und auch mal in der 90.

Minute noch einen Sprint anziehen“, sagt der linke Mittelfeldspieler des Fußball-Bezirksligisten TV Stuhr. In puncto Fitness steht der 30-Jährige seinen teilweise über zehn Jahre jüngeren Teamkollegen jedoch in nichts nach. Beim satten 8:0-Heimsieg gegen den TSV Bassum flitzte „Kuki“ die linke Seite rauf und runter, war ein ständiger Unruheherd – und Vorbereiter von zwei Toren. „Ich spiele seit über 25 Jahren Fußball und war nie richtig verletzt. Weil ich körperlich nie zurückgeworfen wurde, konnte ich immer mein Niveau halten. Das ist sicher ein Pluspunkt, wenn es um die Fitness geht“, meint Kucharski.

Schon nach wenigen Monaten ist der Neuzugang ein ganz wichtiger Mann für Stuhr – auch wegen seiner Erfahrung. Gegen Bassum war er eindeutig der Älteste in seinem Team, ehe der noch etwas routiniertere Sebastian Schröer eingewechselt wurde. Obwohl der altersmäßige Abstand zu den meisten anderen ziemlich groß ist, fühlt sich Kucharski voll integriert und erzählt mit einem Schmunzeln: „Der eine oder andere macht noch Abitur. Es ist interessant zu hören, was die Jungs gerade durchzustehen haben. Bei mir ist das alles schon etwas her.“

Natürlich gebe es abseits des Platzes unterschiedliche Interessen. Wenn die jungen Stuhrer zum Beispiel überlegen, in welche Disco sie gehen sollen, plant Kucharski das Wochenende mit der Familie. Seit Anfang des Jahres ist er Vater, im März wurde Tochter Janna geboren. „Kinder sind eher kein Thema in der Mannschaft“, lacht Kucharski: „Manchmal musste ich den Jüngeren schon erklären, warum ich bei Veranstaltungen mit der Mannschaft oder beim Training nicht dabei sein konnte.“

Wieder vereint

mit Trainer Meyer

Der Sozialarbeiter, der in Moordeich wohnt, hat eben jetzt ein paar Verpflichtungen mehr – und da trifft es sich gut, dass der Weg zum Fußball seit Sommer nur noch ein paar Minuten dauert. Dass Kucharski nach den Stationen TSV Heiligenrode, TuS Varrel, TuS Syke, SV Heiligenfelde und zuletzt TSV Melchiorshausen nun für Stuhr aufläuft, liegt an Trainer Christian Meyer: „Wir haben damals in Varrel zusammenspielt – und er hat mich einfach angesprochen, ob ich Lust hätte“, erinnert sich Kucharski. Gut für Stuhr, dass „Kuki“ zusagte . . . · mr

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Italien nach Sieg gegen die Schweiz im EM-Achtelfinale

Italien nach Sieg gegen die Schweiz im EM-Achtelfinale

Wales siegt dank Bale und Ramsey - Türkei vor Turnier-Aus

Wales siegt dank Bale und Ramsey - Türkei vor Turnier-Aus

Biden und Putin gehen beim Gipfel in Genf aufeinander zu

Biden und Putin gehen beim Gipfel in Genf aufeinander zu

Meistgelesene Artikel

Ein Taktikkniff – und schon läuft’s: Brinkum gewinnt 3:0 in Bremerhaven

Ein Taktikkniff – und schon läuft’s: Brinkum gewinnt 3:0 in Bremerhaven

Ein Taktikkniff – und schon läuft’s: Brinkum gewinnt 3:0 in Bremerhaven
30 starke Minuten reichen nicht: Weyhe verliert 3:4 beim FC Roland

30 starke Minuten reichen nicht: Weyhe verliert 3:4 beim FC Roland

30 starke Minuten reichen nicht: Weyhe verliert 3:4 beim FC Roland
Brokering sorgt für Erlösung – 3:1

Brokering sorgt für Erlösung – 3:1

Brokering sorgt für Erlösung – 3:1
Wie aus dem Duett ein Terzett wurde

Wie aus dem Duett ein Terzett wurde

Wie aus dem Duett ein Terzett wurde

Kommentare