Startnummer 10: Klaus Krüger

Klaus Krüger

Per Startsprung geht es für den Rettungsschwimmer Klaus Krüger mit Flossen auf eine der Wettkampfstrecken, die es im Drei- oder Vierkampf zu absolvieren gilt. - Foto: Kollschen

Bassum - Von Berthold Kollschen. Einmal Platz 14 und gleich dreimal Platz 21: Das ist die bemerkenswert erfolgreiche Bilanz des Rettungssportlers Klaus Krüger bei den Rettungssport-Weltmeisterschaften „Rescue 2016“ im niederländischen Eindhoven.

Seine sportliche Karriere hat der Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik (Spezialgebiet Bau von Steuergeräten und Bedienelementen für Landmaschinen) 1981 bei der DLRG in Emden begonnen. 2007 zog es ihn studienhalber nach Osnabrück, um seit 2011 seinen Sport in der DLRG-Ortsgruppe Bassum weiter zu betreiben. Dafür nimmt er sich einmal pro Woche Zeit fürs Training.

Bei ihm geht es national um einen Drei-Disziplinen-Wettkampf mit einem 100-Meter- Hindernisschwimmen, einer 50-Meter-Rettungsstrecke mit Puppe und ohne Flossen sowie um 100 Meter mit Puppe und mit Flossen. Er schwimmt wettkampfmäßig in der Altersgruppe AK 40 (40 bis 44 Jahre).

Interesse am Ju Jutsu und Amateurfunk

International hat sich Krüger auf einen Vierkampf vorzubereiten. Da geht es zum einen um ein 200-Meter-Hindernisschwimmen, um eine Rettungsstrecke von 50 Metern mit Puppe und ohne Flossen, um eine 100-Meter-Strecke Retten mit Flossen und Puppe und um eine Strecke 100 Meter „Lifesaver“. Dabei geht es um 100-Meter-Retten mit Boot (Lifesaving by boat), wobei der Wettkämpfer mit dem Boot zu einer Boje rudern und diese umrunden muss, um dann zu einer im Wasser liegenden Puppe zu gelangen. Diese ist bis zum Bootsrand hochzuholen. Die Reststrecke hat der Rettungssportler mit nur einem Riemen zurückzulegen.

Die drei erst genannten Disziplinen hat Klaus Krüger bei den Weltmeisterschaften 2016 mit jeweils Platz 21 geschafft. Die Disziplin „Lifesaver“, wie beschrieben eine sehr vielschichtige Disziplin, beendete er mit dem hervorragenden Ergebnis eines 14. Platzes. „Es treten immer zwischen 50 und 60 Rettungssportler gegeneinander an“, so Krüger: „Voraussetzung für eine Teilnahme an den Weltmeisterschaften ist die Norm 50 Prozent am Weltrekord. Und das habe ich im Vorfeld des Championats locker geschafft“. Die Disziplinen werden einzeln und auch als Mehrkampf gewertet.

Doch das ist nicht alles an sportlichen Aktivitäten des 41-Jährigen. Neben dem Rettungsschwimmen mag er die Kampfsportart „Ju Jutsu“. Dafür fährt er zweimal die Woche nach Diepholz, um dort in der Sparte Judo/Ju-Jutsu der Sportgemeinschaft Diepholz von 1870 zu trainieren. Außerdem ist er Geschäftsführer der Sparte. Ju Jutsu ist ein „sanftes“ und sehr effektives Selbstverteidigungssystem moderner Prägung für die Praxis des täglichen Lebens sowie auch eine klassische Kampfkunst in einem.

Kontakte zu vielen Orten auf der Erde pflegt Klaus Krüger darüber hinaus per Amateurfunk. Auf Kurzwelle aus seinem Auto heraus ist er mit Gleichgesinnten auf allen Kontinenten verbunden. „Dieses Hobby pflege ich immer dann, wenn ich Langeweile habe oder wenn ich irgendwo mit dem Auto länger warten muss“, so Krüger: „Amateurfunk ist trotz der fortschreitenden Digitalisierung immer noch ein interessantes und spannendes Themengebiet.“

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