Arambasic trainiert auch 2016/17 den Brinkumer SV

Der 24/7-Coach bleibt

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Kristian Arambasic (r.) nimmt auch in der neuen Bremen-Liga-Saison Platz auf der Brinkumer Bank. Der 38-jährige Fußball-Trainer wolle damit „ein Signal senden, dass hier auf Kontinuität gesetzt wird“. Links im Bild Co-Trainer Jörg Bender.

Brinkum - Von Daniel Wiechert. Planungssicherheit ist das A und O – da funken Kristian Arambasic und Frank Kunzendorf auf einer Wellenlänge. Somit verwundert es nicht, dass sich der Trainer und der Manager des Brinkumer SV schon zu Jahresbeginn zusammengesetzt haben, um über die Zukunft zu reden. Ergebnis: Arambasic coacht auch in der Saison 2016/17 die Brinkumer Bremen-Liga-Fußballer.

„Ich habe mich auch deshalb so früh entschieden, um ein Signal zu senden“, erklärt der 38-Jährige: „Damit die Spieler wissen, dass hier auf Kontinuität gesetzt wird.“

Dass der im Sommer 2015 begonnene Weg fortgesetzt wird, freut auch Kunzendorf: „So einen fußballverrückten Trainer findest du nicht noch einmal.“ Mit Haut und Haaren habe sich Arambasic dem Sport und der Lehre verschrieben, weiß Kunzendorf: „Er ist auf allen Plätzen unterwegs – denkt Tag und Nacht an Fußball.“ Rund um die Uhr, sieben Tage die Woche – Arambasic ist ein 24/7-Coach.

Mit dieser Meinung steht er nicht alleine da, auch Brinkums Kapitän Jannik Bender ist diese positive Besessenheit längst aufgefallen: „Ich glaube, es gibt nur wenige Minuten am Tag, in denen er nicht über Fußball nachdenkt.“ Diese Intensität sei auch in der täglichen Arbeit auf dem Platz spürbar. „Er arbeitet extrem akribisch mit uns, er lebt uns das vor“, sagt Bender.

Das Streben nach Perfektion ist Arambasic wichtig. „Er arbeitet nach Regionalliga-Ansprüchen, da muss man ihn manchmal auch etwas bremsen“, verrät Kunzendorf.

Der Sozialpädagoge weiß selbst, dass er fordernd ist, und auch die Fußballverrücktheit bestreitet er nicht. Wieso auch. Seine Schwerpunktthemen seien aber, „Anspruch und Wirklichkeit zusammenzubringen“. Und ganz wichtig: „Ich definiere meine Trainerarbeit darüber, dass ich jeden meiner Spieler besser machen möchte.“ Hinzu kommt eine hohe Identifikation: „Ich bin immer der größte Fan meiner Mannschaften.“

Es klingt durch: Seit Sommer hat sich schnell eine enge Bindung zwischen Trainer und Team entwickelt. „Daher war der Brinkumer SV für mich immer der erste Ansprechpartner“, betont Arambasic.

Dabei hatten die ersten Wochen in Brinkum unter keinem guten Stern gestanden. Die Lizenz-Streitigkeiten überschatteten die Vorbereitung – eine Zeit, in der sich zeigte: Alle ziehen an einem Strang. „Mir macht es Spaß, mit diesen Jungs etwas bewegen zu wollen“, sagt der Uefa-A-Lizenzinhaber. Kurzfristig ist es sein Ziel, „dass wir unseren Spaß und unsere Freude in der Rückrunde auf den Platz bekommen“.

Doch bereits jetzt hat Arambasic die Saison 2016/17 im Hinterkopf – genau wie Kunzendorf. Da die wichtigste Personalie geklärt ist, gehe es nun darum, die Kaderplanung voranzutreiben. „Wir werden verstärkt versuchen, Spieler aus der Region zu bekommen. Diese identifizieren sich einfach noch einmal ganz anders mit dem Verein“, sagt Kunzendorf.

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