Kreuzbandriss! Grädtke wird sehr lange fehlen

Ulf Grädtke

Diepholz - (mr) · Gestern Vormittag gegen 10.00 Uhr kam die erschreckende Gewissheit: Die Verletzung am linken Knie, die sich Ulf Grädtke am vergangenen Mittwoch im Training zugezogen hatte, entpuppte sich als Riss des vorderen Kreuzbandes.

Der Kreisläufer des Handball-Regionalligisten HSG Barnstorf/Diepholz wird sich demnächst in die Obhut eines Spezialisten begeben. Fest steht aber bereits: Er wird mindestens ein halbes Jahr und vermutlich sogar bis Saisonende fehlen.

Am Wochenende hatte HSG-Coach Heiner Thiemann noch gehofft, es sei „nur“ eine Verletzung am Meniskus. Aber gestern folgte die schlimmere Diagnose, die Grädtke allerdings in seiner Vorahnung bestätigte. Als er sich das Knie verdrehte, „hatte ich gleich das Gefühl, dass das Kreuzband durch ist“, erinnert sich der 25-Jährige, der sich mit schweren Verletzungen bislang überhaupt nicht auskannte: „Ich hatte noch nie ‘was Schlimmeres, höchstens mal einen Muskelfaserriss.“ Dass er nun monatelang zuschauen muss, wird neben der anstrengenden Reha ein weitere Qual für Grädtke: „In Glinde zuzugucken, war schon der reinste Horror . . .“

Nur gut, dass Oliver Heuer seine Rippenverletzung weitgehend überwunden hat und wieder mitmischen kann. Der zweite etatmäßige Kreisläufer neben Grädtke hatte bei der ersten Saisonniederlage der HSG am Samstag bei Eintracht Glinde (29:36) ebenfalls noch gefehlt, sollte aber gestern Abend ins Training zurückkehren.

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