Kreutzträger siegt in beiden Duellen

Zwei Punkte für Oberligist „Shooting Birds“

Janek Kreutzträger - Foto: ck
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Janek Kreutzträger

Bassum - Enger geht’s kaum: Nach acht Spieltagen der Squash-Oberliga trennen die ersten fünf Mannschaften nur zwei Pünktchen voneinander. Da verwundert es nicht, dass der Bassumer SC „Shooting Birds“ als Tabellenzweiter die zwei Punkte aus dem Squash-Center Achim gern mitnahm.

„Es hat sich bewahrheitet, was wir vor der Saison gesagt haben: In dieser Liga kann jeder jeden schlagen“, meinte „Birds“-Spieler Andreas Tiemann nach den zwei „verlorenen Unentschieden“ beim Vierten SC Achim-Baden und gegen den Dritten SC Oldenburg. Beide Partien endeten 2:2, die Bassumer gaben aber jeweils mehr Sätze ab. „Jede Mannschaft hätte hier mit sechs Punkten rausgehen können, aber auch mit null Punkten.“

SC Achim-Baden - Bassumer SC „Shooting Birds“ 2:2: Florian Becker ärgerte sich. Bassums Nummer vier befand sich nach zwei klar gewonnenen Sätzen gegen Ulf Mettchen bereits auf der Siegerstraße, verlor dann aber komplett den Faden und unterlag in fünf Abschnitten. Dafür hatte Tiemann an Position drei gegen die mehrfache deutsche Meisterin Katharina Hinrichs das bessere Ende für sich – nach fünf furiosen Abschnitten mit einem 16:14 für Tiemann im zweiten und einem 12:10 im fünften Durchgang. „Beim 9:4 im fünften Satz hatte Katharina Matchbälle – da habe ich einfach versucht, keine Fehler mehr zu machen“, schilderte Tiemann: „Ein bisschen Glück gehört auch dazu. Es war ein sehr intensives Match.“

Deutlich früher vom Parkett ging Bassums „Zweier“ Michael Weiler – nach einer klaren Dreisatzniederlage gegen Tim Jäger. „Tim war sehr gut drauf“, lobte Tiemann den Achimer. Für den einen Punkt sorgte Janek Kreutzträger im Spitzen-Match gegen Florian Schiffczyk, das er in fünf Abschnitten gewann.

Bassumer SC „Shooting Birds“ - SC Oldenburg 2:2: Für die zweite Partie gönnten die Bassumer Weiler eine Pause. Tiemann und Becker rückten eine Position vor, und an fünfter Stelle schlug Steven Williams auf. Wieder einmal erwies sich der 60-jährige Engländer als Phänomen und feierte in fünf Sätzen gegen Stefan Schmid seinen sechsten Sieg im siebten Liga-Einsatz. „Stefan ist groß und ungemein drahtig, aber Stevie hat ihn klassisch ausgespielt“, lobte Tiemann den Routinier im Team. Becker hingegen kam mit der unkonventionellen und bisweilen wilden Spielweise von Werner Schmitz überhaupt nicht zurecht und verlor glatt. Anschließend ärgerte sich Tiemann, dass er in den ersten beiden Sätzen gegen Florian Folkerts gar nicht ins Spiel fand. „Da hat er mich überrollt, und ich habe erst im dritten Satz ins Spiel gefunden. Diesen Abschnitt gewann er, „aber es war zu spät.“

Doch auf Janek Kreutzträger war wiederum Verlass: Bassums Spitzenakteur gewann auch sein zweites Match des Tages gegen Frederik Folkerts in fünf Sätzen. So fuhren die „Birds“ mit zwei Zählern nach Hause.

ck

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