Kampfloser Sieg über Berlin

Diepholzer Regionalliga-Squasher dominieren Neustadt

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Thomas Kretschmer empfahl sich mit seinem souveränen Dreisatz-Sieg für höhere Aufgaben beim 1. SC Diepholz.

Wunstorf - Es bleibt bei der makellosen Bilanz des 1. SC Diepholz in der Squash-Regionalliga: Nach dem kampflosen 4:0 gegen den SC Fit Fun Berlin unterstrichen die Kreisstädter am Samstag ihre Dominanz in der zweithöchsten deutschen Spielklasse mit einem weiteren 4:0 bei den Squash Honcas Neustadt. Somit hat die Mannschaft von Teamchef Dennis Jensen nach sechs Begegnungen die maximale Ausbeute von 18 Zählern – bei nur einem abgegebenen Spiel – auf dem Konto und zieht an der Tabellenspitze einsam ihre Kreise.

„Jetzt können wir uns auf das Highlight im Dezember freuen“, verdeutlichte Jensen mit Blick auf das Heimspiel am Samstag, 16. Dezember, gegen Verfolger 1. SC Berlin und den Sechsten Hanse Squash Hamburg.

„Ich bin rundum zufrieden“, bilanzierte Jensen nach dem sechsten Sieg hintereinander, der auch noch auf äußerst souveräne Art und Weise zustande gekommen war: „Wie wir zurzeit auftreten, ist top“, lobte er sein Kollektiv, das derzeit in der Liga das Maß aller Dinge darstellt.

Nur zu gern hätte der 1. SC diese Dominanz auch im Duell gegen den Tabellenachten gezeigt, aber die Berliner mussten absagen. Ein Grippevirus hatte in ihrer Mannschaft um sich gegriffen.

So stand die Partie gegen die Neustädter in ihrem Nachbarort Wunstorf im Vordergrund. Der 1. SCD war der klare Favorit in diesem Niedersachsenderby – und wurde seiner Rolle mehr als gerecht. Den Anfang machte mit seiner Saisonpremiere Thomas Kretschmer, der gegen Daniel Krettek eine gute Leistung zeigte, einen souveränen Dreisatzerfolg herausspielte und sich bei nur elf Satzpunkten gegen sich für weitere Aufgaben empfahl.

„Wir werden jetzt weiter im Training Gas geben“

Spielertrainer Dennis Jensen knüpfte da nahtlos an – in drei Sätzen mit nur elf abgegebenen Zählern gegen den Niederländer Nico Gerritsen, dessen Spielweise er natürlich aus dem Effeff kannte. Schließlich trug der Niederländer bis 2013 zehn Jahre lang das Diepholzer Trikot. Konzentriert und druckvoll gestaltete Jensen das Duell und erhöhte auf 2:0.

Diepholz‘ Ausnahmekönner Dylan Bennett tütete dann den Auswärtserfolg ein. Der niederländische Nationalspieler präsentierte sich in großer Spiellaune und ließ seinem Kontrahenten Marius Saxarra keine Chance. Im zweiten Durchgang verhängte die Diepholzer Nummer eins sogar mit 11:0 die Höchststrafe. Den Gesamterfolg machte Torsten Wagner perfekt. Der 36-Jährige lieferte sich mit Uwe Petry ein umkämpftes Match. Nach verlorenem dritten Satz hatte Wagner das Geschehen aber wieder im Griff und behielt verdient die Oberhand.

Mit zwei Punkten Vorsprung führt der 1. SC Diepholz nun die Tabelle an und ist gerüstet für den Showdown gegen Berlin im Diepholzer „Sauna- und Sportparadies“. „Wir werden jetzt weiter im Training Gas geben und wollen vor unseren Fans die Herbstmeisterschaft holen“, verdeutlicht Jensen. 

ck

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