Kreisoberliga-Auftakt für HSG Vilsen mit Verspätung / „Jeder kann jeden schlagen“

Steven Schäfer wäre gerne früher gestartet

Strebt mit der HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf einen vorderen Platz in der Kreisoberliga an: Philip Schnichels (r.).
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Strebt mit der HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf einen vorderen Platz in der Kreisoberliga an: Philip Schnichels (r.).

Bruchh.-Vilsen - Die Vorbereitung auf die neue Handball-Kreisoberliga-Saison gab bei der HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf Rätsel auf: Am Anfang spielte das Team von Trainer Steven Schäfer ein starkes Turnier in Sulingen, doch zuletzt gab es zwei Testspielniederlagen gegen den TSV Morsum (Bremer Landesligist) und den TuS Wagenfeld (Weser-Ems-Ligist). „Da waren wir wirklich schlecht“, sagt Schäfer, dem insgesamt eine Einschätzung der Leistungsstärke seiner HSG schwer fällt. „Da wir im Pokal ein Freilos hatten und unser erstes Saisonspiel direkt verlegt wurde, starten wir zwei Wochen später in die Saison – ich hätte lieber das Pokalspiel mitgenommen“, hadert der 31-Jährige.

Hinzu kommt, dass zuletzt Moris und Jorn Bolte urlaubsbedingt die heiße Phase der Vorbereitung verpassten. „Gerade hinsichtlich taktischer Sachen haben wir in der vergangenen Woche nochmal einiges gemacht. Da ist es natürlich ärgerlich, wenn Schlüsselspieler fehlen“, sagt Schäfer. Nichtsdestotrotz sieht der HSG-Trainer sein Team gerüstet: „Unser Anspruch muss es sein, wieder unter den ersten Vier mitzuspielen.“

Nach dem souveränen Aufstieg des Hastedter TSV in der vergangenen Serie kann Schäfer in dieser Runde „keine Übermannschaft ausmachen. Jeder kann jeden schlagen.“ Dass dem HSG-Coach eine gute „erste Sechs“ zur Verfügung steht, habe bereits die vergangene Saison gezeigt, meint der 31-Jährige: „Ich hoffe, dass wir in der Breite besser geworden sind.“ Dafür sollte eigentlich auch Rückraumspieler Jens Bremer sorgen, der zuletzt beim TSV Daverden II spielte. „Er hatte uns zugesagt, war dann auch einmal beim Training – dann jedoch nie wieder“, zeigt sich Schäfer etwas enttäuscht. Den etatmäßigen Rückraum-Akteuren Sebastian Slembeck, Sascha Ludwig sowie Moris und Jorn Bolte sollen künftig auch die eigentlich auf den Flügeln tätigen Christoph Duffe (eigene A-Jugend) und Constantin Pasenau unter die Arme greifen.

Inwiefern Schäfers System insgesamt bereits greift, wird sich am Sonntag (14.00 Uhr) im Auswärtsspiel beim TSV Daverden II (Zwangsabsteiger Landesliga) zeigen.

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