Kreisläufer der HSG Barnstorf/Diepholz ist mit sich unzufrieden / Morgen mit Mosel in Schwanewede im HVN-Pokal / Bangen um Torwart Biras

Gervé steckt in einem Tief: „Jetzt brauche ich eine Pause“

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Sehnt eine Pause herbei: Barnstorfs Kreisläufer Andrius Gervé, der derzeit in einem Tief steckt.

Kreis-Diepholz - Von Matthias Borchardt. Barnstorf Kreis-Diepholz - Von Matthias Borchardt. Er ist unzufrieden, erfüllt die in ihn gesetzten Erwartungen derzeit nicht: Andrius Gervé, Kreisläufer beim Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz. „Es stört mich, dass es bei mir nicht läuft“, unterstreicht der litauische Nationalspieler, der zuletzt mehrere Strafwürfe ausgelassen hat und beim jüngsten 35:27 in Drochtersen sogar leer ausgegangen ist.

Der Leistungsträger beim Tabellenzweiten hat Ursachenforschung betrieben, warum er in einem Formtief steckt. Seine Erkenntnis: „Ich habe einfach zu viel gemacht, jetzt brauche ich eine Pause.“ Die Saisonvorbereitung mit der HSG Barnstorf/Diepholz, einige Einheiten mit der litauischen Nationalmannschaft und Länderspiele sind nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. So dürfte der Akteur mit der Nummer 33 froh sein, wenn der Tabellenzweite nach dem Pokal-Sonntag erst einmal eine Weihnachtspause einlegt. Der 28-Jährige, der mit Rückkehrer Ulf Grädtke am Kreis starke Konkurrenz bekommen hat, gibt sich allerdings kämpferisch: „Nächstes Jahr wird’s besser.“

Zum Abschluss des Jahres wird’s für die HSG Barnstorf/Diepholz in der dritten Runde des HVN-Pokals morgen in Schwanewede in einer Vierer-Gruppe noch einmal ernst. Um 13 Uhr treffen die Gäste auf den Klassenrivalen SVGO Bremen. Erst vor zwei Wochen hatten sie daheim den Tabellenzehnten mit 44:32 besiegt. „Wir müssen uns auf einiges gefasst machen“, unterstreicht Barnstorfs Trainer Mario Mohrland. Sorgen macht ihm Torhüter Donatas Biras, der aufgrund einer Augenverletzung (Einblutung) bereits die vergangenen zwei Partien verpasste. „Ich weiß noch nicht, ob ich spielen kann“, sagt der 33-Jährige. Die Zwangspause schmeckt ihm nicht: „Dass ich nicht trainieren kann, das ärgert mich“, verrät der Litauer.

Da Maik Schwenker (spielte mit der Zweiten im Pokal) und Manuel Pauli (Handverletzung) nicht mitwirken können, hat Mario Mohrland in dieser Woche trainiert. Sollte Donatas Biras kein grünes Licht für einen Einsatz geben, dann würde der 37-Jährige sein Comeback im Tor feiern.

Bereits ihren Weihnachtsurlaub haben die beiden Polen Mateusz und Kamil Chylinski sowie der Rumäne Raul-Lucian Ferent angetreten. Dennoch haben die Barnstorfer eine schlagkräftige Mannschaft zur Verfügung, zumal Nils Mosel – langjährige Stütze in der Ersten – in die Bresche springt. Denn sie gehen davon aus, dass sie am Sonntag zwei Mal ran müssen.

Zunächst steht die Partie gegen die SVGO Bremen auf dem Programm. „Wir wollen unbedingt weiterkommen, wir müssen uns auf unsere alten Tugenden besinnen“, betont Mohrland. Über eine konsequente Abwehrarbeit und den Kampf will der Meisterschaftsanwärter zu seinem Spiel finden. Gefahr droht dem Tabellenzweiten in erster Linie von den Rückraumakteuren Sebastian Rabe, Thies Kohrt und Nils Zittlosen sowie Linksaußen Marc Krüger. Sollte Bremens Trainer Gerd Anton mit einer Manndeckung liebäugeln, kündigt der HSG-Coach bereits an: „Wir haben für alle Varianten Lösungsmöglichkeiten.“

In der zweiten Begegnung empfängt um 15 Uhr Oberligist HSG Schwanewede/Neuenkirchen den Landesligisten TuS Rotenburg. Wenn alles glatt läuft, dann bestreiten um 17 Uhr die HSG Barnstorf/Diepholz und die HSG Schwanewede/Neuenkirchen das Endspiel. „Wir haben dazwischen ein Spiel Pause, dennoch rechne ich bei einem Finaleinsatz mit einer engen Kiste“, sagt Mohrland. Bei den „Schwänen“ fehlt auf alle Fälle Torjäger Andreas Szwalkiewics wegen eines Mittelhandbruchs. Doch auch Spielmacher Matthias Ruckh, Linksaußen Mirko Ahrens und der Ex-Brinkumer Nicolas Karnick verstehen ihr Handwerk. Schonen wird Mohrland keinen Akteur: „Ich lasse die stärkste Besetzung spielen.“

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