Deutsche Marathonmeisterschaften in Frankfurt

Sebrantke quält sich ins Ziel

Stuhr - Die Deutschen Marathonmeisterschaften in Frankfurt endeten für Oliver Sebrantke mit einer großen Enttäuschung. Der Marathonspezialist vom LC Hansa Stuhr hatte keine Chance auf eine Medaille in seiner Altersklasse M 35. Mit Rang neun in brutto 2:37:06 Stunden blieb dem 39-Jährigen der Sprung aufs Treppchen verwehrt.

Sebrantke

War die Saison zu lang? War der zeitliche Abstand zu seinem Sieg in Bremen zu kurz? Sebrantke suchte nicht lange nach Ausreden. Denn die Marathonis erwischen in Frankfurt perfekte Rennbedingungen und Sebrantke fand schnell eine passende Gruppe, mit der er sein Tempo mitlaufen konnte. Das klappte allerdings nur bis Kilometer 25: „Da war bei mir auf einmal der Saft alle. Ich war platt, es ging nichts mehr.“ Das Finish war für den Stuhrer ein hartes Stück Arbeit: „Ich quälte mich jeden einzelnen Kilometer, obwohl mir da schon klar war, dass das Rennen für mich völlig versaut war. Ich schleppte mich ins Ziel und bin wohl so schnell wie noch nie nach einem Marathon nach Hause verschwunden.“

Der Blick auf die Ergebnislisten machte Sebrantkes Enttäuschung perfekt: Mit seiner Nettozeit von 2:36:51 Stunden wäre er auf Rang acht seiner Altersklasse gelandet. Für die Ehrung der besten Acht war allerdings die Bruttozeit entscheidend, und da fehlte ihm gerade eine Sekunde fürs Treppchen. Seinen 51. Marathon möchte Sebrantke schnell abhaken. Und das geht für ihn am Besten mit Blick in die Zukunft: „In zwei Monaten werde ich in der AK 40 laufen. Hier wäre ich selbst mit dieser schlechten Zeit auf dem dritten Platz gelandet. Das nehme ich mal mit als Motivation mit.“

el

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