Brinkum gewinnt Nachholspiel in Grolland mit 6:3

Kreftas Kraftakt: Hattrick in nur sechs Minuten

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Dennis Krefta (links, hier mit Tom Trebin) war gestern mit seinem Turbo-Hattrick Brinkums Mann des Abend. 

Bremen-Grolland - Von Gerd Töbelmann. Die Spiele des Brinkumer SV in Grolland haben immer hohen Unterhaltungswert. Weniger als fünf, sechs Tore fallen da nie. Das war auch gestern Abend so, als sich der Fußball-Bremen-Ligist im Nachholspiel mit 6:3 (1:0) durchsetzte und zudem auf Platz vier der Tabelle kletterte. Mann des Abend war ohne Zweifel der erst nach der Pause gekommene BSV-Stürmer Dennis Krefta, dem innerhalb von nur sechs Minuten ein Hattrick gelang.

„Der da, das ist heute unser Matchwinner“, zeigte Brinkums Trainer Kristian Arambasic mit dem Finger auf seinen „Joker“, der kommen musste, weil es dem vorn gesetzten Saimir Dikollari gegen Ende des ersten Abschnitts in den Oberschenkel geschossen war.

Krefta jedenfalls wirkte nach dem Abpfiff bescheiden: „Lief ganz gut – oder? Ich war zuletzt immer wieder verletzt, bin körperlich aber jetzt auf dem Weg nach oben.“ Weckt das nicht Begehrlichkeiten, um demnächst auch mal von Anfang an zu spielen? Am Freitag beim Bremer Double-Gewinner Bremer SV wäre so eine Gelegenheit. Krefta schmunzelt bei der Antwort: „Schlecht wäre das nicht.“

Im ersten Abschnitt deutete noch nichts auf die spätere Torflut hin, obwohl Hendrik Stannius die Gäste in der dritten Minute bereits mit 1:0 in Führung gebracht hatte. In der 22. Minute hätten Marcel Brendel und Dikollari eigentlich nachlegen müssen, ließen kurz hintereinander aber Großchancen ungenutzt liegen. BSV-Manager Frank Kunzendorf schäumte: „Wenn man die Dinger nicht macht . . .“

„Kunzes“ Stimmung wurde nach der Pause schlagartig besser. 52. Minute: Steilpass auf Krefta, Schuss aus 14 Metern – 2:0. 54. Minute: Brendel legt quer, Krefta ist zur Stelle – 3:0. 58. Minute: Krefta, sonst eher der rustikale Typ, beweist mit einem Heber aus 25 Metern viel Gefühl -– 4:0. Tom Trebin legte gar noch zum 5:0 (63.) nach.

Grolland war besiegt. Nur Torjäger Bashkim Toski wehrte sich mit einem Hattrick (67./72./78.) zum 3:5. Jetzt wurde Brinkum gar nervös, bekam im Spielaufbau nichts mehr hin. Augenzeuge Klaus Gelsdorf, Trainer des Bremer SV, meinte: „Wenn jetzt das 4:5 fällt, geht hier die Post ab.“ Soweit kam es dann aber doch nicht, denn in der 79. Minute erzielte Brendel den Treffer zum 6:3-Endstand.

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