Kramer und Wiese für Siemers und Beermann / Grashoff neue Nummer eins bei Heiligenrode II

Twistringen wirft zwei Youngster ins kalte Wasser

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Routinier Henning Witte ist bei der Heiligenroder Reserve an Position sechs gemeldet.

Twistringen - So schnell ändern sich die Zeiten: Noch in der vergangenen Saison schnappte sich der TSV Heiligenrode II in überzeugender Manier den Titel in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren und lief somit sechs Plätze vor Kreiskonkurrent SC Twistringen im Ziel ein. Doch dann der Schock für den vermeintlichen Landesliga-Aufsteiger: Da der TSV in Jörn Brosowsky sowie Andre Nieber sein komplettes oberes Paarkreuz an die Heiligenroder Erste abgeben musste, verzichtete das Meisterteam auf den Aufstieg und trifft so erneut auf Twistringen. Diesmal allerdings unter völlig anderen Voraussetzungen.

SC Twistringen: Seit Jahren fühlen sich die Twistringer in der Bezirksoberliga pudelwohl, woran sich auch in Zukunft wenig ändern dürfte. Obwohl der SCT immer am Limit agieren muss, um die Klasse zu halten – am Ende springen Spitzenspieler Matthias Weber und Co. dem Abstieg immer von der Schippe.

Nicht zuletzt ein Verdienst des überragenden Teamgeistes. Beim SCT herrscht ein ungewöhnlich starkes Gemeinschaftsgefühl, so dass es sich Twistringen problemlos leisten kann, in der neuen Spielzeit auf die bewährten Kräfte „Berni“ Siemers und Maik Beermann zu verzichten. Für die beiden Routiniers rückt das Youngster-Duo Marvin Kramer/Hendrik Wiese auf und könnte die Qualität sogar noch erhöhen. Zumindest ist Mannschaftsführer Jens Kramer von der Qualität der Bezirksoberliga-Frischlinge völlig überzeugt: „Ich sehe uns stärker aufgestellt als vergangene Saison. Beide Jungs haben riesiges Potenzial und werden ihren Weg gehen. Für uns sind das klare Verstärkungen.“ Und da auch die kaum zu bezwingende Nummer eins Weber, „Kampfschwein“ Kramer, „Wundertüte“ Dennis Wünschmann und „Blockroboter“ Andreas Leder ihr Handwerk zumeist überdurchschnittlich verrichten, dürfte Twistringen diesmal kaum in Abstiegsgefahr geraten. Kramer warnt zwar davor, die „richtig ausgeglichene“ Bezirksoberliga zu unterschätzen, aber im Normalfall sollte der SCT schon einen soliden Mittelfeldplatz einfahren.

TSV Heiligenrode II: Wesentlich schlechter sieht es hingegen für den einstigen Klassenprimus aus Heiligenrode aus. Zwar schlug sich der neue Spitzenspieler Jan Grashoff im letzten Verbandsliga-Jahr in der Ersten äußerst wacker, aber ob der Youngster sein Team im Alleingang zum Klassenerhalt führen kann, erscheint zumindest fraglich. Heiligenrode wird den Klassenerhalt wohl nur verhindern können, wenn Routiniers wie Marius Hubert, Henning Witte und Werner Schubert erneut wie Phönix aus der Asche empor steigen. Jünger werden die Cracks vergangener Tage nämlich leider nicht. Zumindest verfügt das TSV-Ensemble aber über reichlich Erfahrung aus höheren Spielklassen. Sicherlich ein Plus gegenüber einem Neuling wie dem RSV Hannover (mit dem langjährigen bärenstarken Diepholzer Spitzenspieler Christian Pfeil) oder mittelprächtigen Teams wie Barsinghausen und Langenhagen. Irgendwie sollte sich Heiligenrode am Ende knapp – wahrscheinlich wohl über die Relegation - über Wasser halten können. Im Übrigen würde laut Mannschaftsführer Christian Dörner ein Abstieg nicht das Ende der Welt bedeuten: „Wir versuchen alles, aber wenn es nicht reicht, dann spielen wir halt nächstes Jahr in der Bezirksliga. Allerdings geben wir natürlich alles, um die Klasse zu halten.“

drö

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