Hohnstedt sieht in Abwehrarbeit Schlüssel zum Erfolg

Kowalski neuer Torwart bei den Löwen

Sucht den Zweikampf und den Abschluss: Rückraumakteur Luis Lengauer vom Oberligisten HSG Hunte-Aue Löwen.
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Sucht den Zweikampf und den Abschluss: Rückraumakteur Luis Lengauer vom Oberligisten HSG Hunte-Aue Löwen.

Diepholz – Frederik Hohnstedt, Torwart beim Oberligisten HSG Hunte-Aue Löwen, bot zuletzt eine Top- Leistung, hatte mit etlichen Paraden maßgeblichen Anteil am 33:24-Erfolg über die SG VTB/Altjührden. Der 26-Jährige blickt hoffnungsvoll der Heimpartie am Freitag um 20.00 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamphalle gegen den HC Bremen entgegen: „Ja, es wäre natürlich schön, die Leistung wieder zu bringen, das geht aber auch nur, wenn die Abwehr so hervorragend unterstützt wie im Spiel gegen Altjührden. Das lässt auch die Torhüter gut aussehen.“

HC Bremen zu Gast

Eines weiß der Schlussmann: „Schlüssel zum Erfolg wird wieder die Abwehrarbeit sein, die beginnt aber mit dem Rückzug, in dem wir schnell sein müssen.“ Hohnstedt nennt einen wichtigen Unterschied zwischen Altjührden und Bremen: „Bremen spielt einen unheimlich schnellen Ball nach vorn, mit sehr viel Tempo, das gilt es für uns zu unterbinden. Im Angriff müssen wir die Ruhe an den Tag bringen, mit der wir es auch schon in den vergangenen Wochen häufiger gezeigt haben.“

Löwen-Trainer Heiner Thiemann baut auf den Kampf: „Wichtig ist, dass wir in der Deckung Zugriff bekommen und vorn Fehler abstellen. Wir wollen schon zeigen, wer Chef im eigenen Haus ist.“ Personell muss er weiterhin auf Keeper Donatas Biras (Muskelfaserriss im hinteren Oberschenkel), Kamil Chylinski (Muskelbündelriss im Oberschenkel), Patryk Abram (Meniskus-Operation) und Silas Steinke (Meniskus-Operation) verzichten.

Bei den Torhütern hat sich beim Tabellenzehnten noch etwas getan: Da Ben Garrels kürzer tritt, bestand Handlungsbedarf. In Peter Kowalski hat die HSG Hunte-Aue Löwen einen zusätzlichen Torwart verpflichtet. Er ist 19 Jahre alt, 1,94 Meter groß und hat als Ergänzungsspieler zum Kader des Bundesligisten TuS N-Lübbecke gehört. Aus beruflichen Gründen legte er eine mehrmonatige Pause ein. Derzeit absolviert Kowalski ein Praktikum im Krankenhaus in Vechta und trainiert seit vergangener Woche bei den Löwen mit. Der Hüne hat in der Jugend bei der HSG Barnstorf/Diepholz zwischen den Pfosten gestanden und ist für seinen neuen Verein spielberechtigt.

„Ich hoffe, dass wir an die zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen können“, unterstreicht Thiemann. Der 69-Jährige freute sich besonders über die Leistungssteigerungen von den Rückraumakteuren Jan Linne und Luis Lengauer sowie Keeper „Freddy“ Hohnstedt. Er hat Respekt vor dem HC Bremen: „Das ist eine sehr starke und brandgefährliche Mannschaft, die über den Gegenstoß kommt.“ Dreh- und Angelpunkt beim Tabellenvierten ist Spielertrainer Marten Franke (19/9 Tore erzielt). Er setzt Rechtsaußen Jan Hendrik Wiezorrek (21 T.) und Rückraumakteur Ragnar Diering (22 T.) gern in Szene. Zum Aufgebot gehört auch der Ex-Barnstorfer Linksaußen Florian Honschopp.

Die Löwen wollen sich nicht verstecken, der bislang stark aufspielende Regisseur Marko Pernar soll die Fäden ziehen. Sie würden nur zu gern ihr Punktekonto mit einem Sieg ausgleichen.

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