Sportgilde Bassum 98 beim Heimwettkampf gegen Hengsbach und Braunschweig

Kostevych gegen Omeltschuk: Das ist absolute Weltklasse

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Bassums Pierre Michel befindet sich momentan in guter Form und will seine weiße Bundesliga-Weste behalten. ·

Bassum - Von Gerd TöbelmannMindestens einmal im Jahr ist auf dem Schießstand der Sportgilde Bassum 98 richtig großer Sport zu sehen, wenn die Luftpistolen-Schützen ihren Heimwettkampf in der Bundesliga durchziehen. Am Samstag und Sonntag ist es wieder soweit, treten die Gastgeber am Samstag um 18.30 Uhr gegen Aufsteiger Hengsbach an, ehe es am Sonntag ab 11.30 Uhr gegen Braunschweig geht.

Nach der Niederlage zuletzt gegen Broistedt ist die Gilde-Teilnahme am DM-Viertelfinale der besten vier Teams der Nord- und Südgruppe wieder etwas wackliger geworden. Pierre Michel, sicherer Punktesammler der Bassumer an Position fünf, hat schon einmal eine Hochrechnung aufgemacht: „Wir haben noch vier Wettkämpfe. Wenn wir zwei gewinnen, könnte es fürs Viertelfinale langen – besser wären aber drei.“

Und wie schätzt der 41-jährige Maschinenbau-Ingenieur, der in Velbert wohnt und dort in seinem Eigenheim unter dem Dach eine Trainingsanlage aufgebaut hat, die Chancen fürs Wochenende ein? „Hengsbach sollten wir auf alle Fälle schlagen. Die sind Aufsteiger und haben als relativ junges Team keine Bundesliga-Erfahrung. Bei Braunschweig sieht das schon anders aus. Das ist eine starke Truppe, gegen die wir aber auch gewinnen können.“

Michel selbst, der seit etwa zehn Jahren für Bassum im Einsatz ist, wird sich um seinen Einsatz keine Sorgen machen müssen, holte er in den bisherigen drei Partien doch jedesmal einen Punkt für die Gilde und glänzte dabei mit einem Schnitt von 377 Ringen – für eine Nummer fünf ein außerordentlich gutes Ergebnis.

Gilde-Trainer Michael Meinhard, ansonsten in Sachen Aufstellung eher vorsichtig, legt sich schon mal auf seine Starter fest: „An Position eins wird Olena Kostevych schießen. Dahinter folgen Valerij Samojlenko, Albert Grieskamp, Artur Gevorgjan und Pierre Michel.“ Das heißt auch, dass Antje Noeske, Günter Hettig und Sascha Sandmann zunächst nur Reserve sind.

Ein besonderes Highlight dürfte das Gefecht am Sonntag gegen Braunschweig werden, wenn Kostevych auf ihren ukrainischen Nationalmannschafts-Kollegen Oleg Omeltschuk trifft. Beide Sportler sind in der Lage, Ergebnisse jenseits der 390 Ringe (von 400 möglichen) abzuliefern. „Beide kennen sich zwar gut, haben in der Bundesliga aber noch nie gegeneinander geschossen“, weiß Meinhard zu berichten.

Der Bassumer Coach lehnt sich für den Wettkampf gegen Hengsbach weit aus dem Fenster: „Das muss einen Sieg für uns geben.“ Gegen Braunschweig ist er vorsichtiger mit einer Prognose: „Eine gute Truppe. Da müssen bei uns alle Topform haben, damit wir gewinnen.“

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