Korbballerinnen bleiben nach zwei Siegen vorn / Wichtige Punkte für Stuhr

Barrien marschiert weiter durch die Bundesliga

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Stuhrs Dania Rönner erzielte beim 10:10 gegen Heiligenrode den vielumjubelten Ausgleich.

Barrien - Der TSV Barrien lässt sich nicht beirren: In der Korbball-Bundesliga Nord hat der DM-Kandidat erneut zwei Siege verbucht und liegt weiter auf Platz eins. Am Tabellenende bleibt es spannend: Der TV Stuhr holte drei wichtige Punkte gegen den Abstieg, der TuS Sudweyhe muss nach zwei Niederlagen weiter bangen und Aufsteiger SV Heiligenfelde wartet immer noch auf die ersten Zähler.

TSV Heiligenrode - TV Stuhr 10:10 (3:4): In einer Partie mit einem echten Herzschlagfinale war es über weite Strecken sehr eng. Erst ganz kurz vor Schluss sah der TSV schon wie der sichere Sieger aus, denn in der 39. Minute fiel das 10:8 des Schnelle-Teams. Drei Treffer in Folge brachte Blau-weiß in Front. „Aber dann waren wir leider nicht clever genug, den Vorsprung über die Zeit zu bringen“, ärgerte sich Dagmar Schnelle. Dem Anschlusstreffer ließ Dania Rönner schließlich kurz vor Schluss mit einem erfolgreich abgeschlossen Konter den umjubelten Ausgleich folgen. „Meine Mannschaft hat eine ganz starke und geschlossene Leistung abgeliefert“, freute sich Stuhrs Coach Corinna Woltemade über den wichtigen Punkt in letzter Sekunde.

TSG Seckenhausen-F. - TSV Ingeln Oesselse 11:6 (5:3): Zu Beginn hatte die TSG einige Probleme, mit der ungewohnten Spielweise des Aufsteigers zurechtzukommen. Die Anfangsphase verlief eng. Erst nach dem zwischenzeitlichen 3:3 (8. Minute) konnte sich das Behrens-Team leichte Vorteile verschaffen. „Aber je länger das Spiel dauerte, umso besser haben wir dagegengehalten“, nahm Coach Torsten Behrens erfreut zur Kenntnis. Vor allem Lena Breitsprecher erwischte einen tollen Tag und kristallisierte sich mit allein acht der elf Treffer am Ende zum Matchwinner heraus.

SG Findorff - TSV Heiligenrode 17:11 (7:6): In der ersten Halbzeit lief das Heiligenroder Spiel weitgehend nach Plan. „Wir konnten unsere Vorgaben gut umsetzen und führten sogar mit 6:4“, beobachtete Trainerin Schnelle mit Freude. Doch schon kurz vor der Pause erlaubte sich ihre Mannschaft einen ersten Durchhänger und geriet doch wieder in Rückstand. Nach Wiederanpfiff setzte sich Findorff souverän Korb um Korb ab, ein kurzes Aufleben des TSV Mitte der zweiten Hälfte brachte auch keine Wende mehr. Das Problem sah Schnelle diesmal vor allem in der Defensive: „Heute war unsere Abwehr nicht in der Lage, die Angriffe wesentlich zu stören.“

TV Stuhr - SV Heiligenfelde 11:4 (4:3): Dass beide Mannschaften in den ersten sieben Minuten keine Treffer setzen konnten, ärgerte beide Trainer. Vor allem Stuhrs Coach Woltemade bemängelte diverse liegengelassene Konterchancen in dieser Phase des Spiels. Bis zur Pause entwickelte sich dann jedoch ein Match auf Augenhöhe; erst danach setzte sich Stuhr langsam, aber unaufhaltsam ab. „Am Ende haben wir verdient, aber vielleicht etwas zu hoch verloren“, kommentierte SVH-Trainer Spalkhaver. Woltemade freute sich über die beiden Punkte gegen den Aufsteiger, die ihrem Team etwas Luft zum Tabellenende verschaffen.

Oldenbroker TV - TSG Seckenhausen-F. 14:16 (5:6): Wieder stand Torsten Behrens vor einer kniffligen Aufgabe, um sein Team auf den Gegner einzustellen. Die gut organisierte Oldenbroker Deckung ist schwer zu knacken, gleichzeitig ist der OTV in der Offensive schwer auszurechnen und kaum zu kontrollieren. „Jeden einzelnen Korb mussten wir uns hart erarbeiten“, erklärte Behrens, der sich allerdings noch einige Gegentreffer weniger gewünscht hätte. „Trotzdem bin ich hochzufrieden mit diesem Spieltag“, resümierte er, „heute ging es kaum besser“. Die TSG hält mit diesen beiden Siegen weiter Kontakt zur Spitze.

TSV Thedinghausen - TuS Sudweyhe 11:3 (5:2): In der Partie gegen den Dritten der Liga wurde dem TuS erneut deutlich vor Augen geführt, dass in dieser Saison andere Tabellenregionen das Zuhause sind. „Ich denke, meine Mannschaft hat noch nicht richtig registriert, dass wir gegen den Abstieg spielen“, vermutete Trainer Alexander Mauz. Thedinghausen war in allen Belangen überlegen und siegte hochverdient. „Mit dem 3:11 waren wir noch gut bedient“, musste Mauz einräumen.

SV Heiligenfelde - TSV Barrien 5:7 (3:3): Nun kam die Kür für den SVH – im Nachbarschaftsduell gegen den Tabellenführer. „Das war für uns heute das leichtere Spiel, da hatten wir nichts zu verlieren“, wusste Trainer Spalkhaver. Zu seiner Überraschung hielt seine Mannschaft das Spiel gegen den Spitzenreiter lange offen. „Uns fehlte die Lockerheit“, erkannte Barriens Trainer Manfred Otto als Ursache für den überraschend engen Spielverlauf, der sich erst im Verlauf der zweiten Halbzeit zu Gunsten seines Teams entwickelte. Vor allem die Qualität der Abschlüsse ließ zu wünschen übrig. Ein Sonderlob verdiente sich Heiligenfeldes Vanessa Boschen, die Anke Albers am SVH-Korb vertrat.

TuS Sudweyhe - Oldenbroker TV 16:27 (6:15): Nach der zweiten Niederlage des Spieltags fand Trainer Mauz klare Worte: „Furchtbar ist wohl der richtige Ausdruck für unsere Leistung. Meine Mannschaft konnte keine taktische Vorgabe umsetzen“, kritisierte er. Nach 15 Gegentreffern zur Pause stellte Sudweyhe im Anschluss auf Einzeldeckung um. Doch auch das war nicht von Erfolg gekrönt – und es frustrierte den durch die neue, reduzierte Korbhüterinnengröße besonders gebeutelten TuS-Trainer auch noch aus einem anderen Grund: „Da stehe ich an der Seitenlinie und muss an einem Spiel teilnehmen, in dem beide Mannschaften Manndeckung spielen – und das in der Bundesliga. Das ist nicht mehr mein Sport, das macht mir keinen Spaß mehr“, erklärte Mauz.

TSV Barrien - TSV Thedinghausen 13:6 (6:2): Nach dem holprigen Sieg gegen Aufsteiger Heiligenfelde präsentierte sich Barrien im Spitzenspiel deutlich verbessert. Von Beginn an passten sowohl die Kompaktheit in der Abwehr als auch die Spielfreude und die Wurfqualität im Angriff. Zwei schnelle Thedinghäuser Treffer direkt nach der Pause brachten Barrien auch nicht aus dem Tritt, denn die Antwort kam immer postwendend. Das Otto-Team siegte am Ende sicher und verdient und rangiert, den Heimspieltag am Sonntag vor Augen, punktgleich mit der SG Findorff weiter an der Spitze.

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