Korbball-Trainer Mauz sieht trotz Niederlagen Fortschritte beim TuS Sudweyhe

12:9 – Barrien entfernt sich weiter der Abstiegszone

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Domenica Hollmann (am Ball) vom TuS Sudweyhe kam bei den Niederlagen gegen die Bundesligisten SG Findorff und TSV Thedinghausen zu vier Korberfolgen.

Sudweyhe - Von Sandra Hellmers. In der Korbball-Bundesliga Nord wahrt der TSV Heiligenrode nach einem Remis gegen Tabellennachbar SV Brake die Chance auf die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft – zwei Punkte fehlen noch zu Platz drei.

Mit einem wichtigen Sieg entfernte sich der TSV Barrien weiter von der Abstiegszone. Die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst und der TuS Sudweyhe überwintern nach zwei weiteren Niederlagen im Tabellenkeller. TuS Sudweyhe - SG Findorff 12:14 (4:8): Sudweyhes Trainer Alexander Mauz ging es nach der bislang kompliziert verlaufenen Saison im Spiel gegen den Spitzenreiter nur um eines: „Wir mussten heute nur uns zeigen, dass wir das Spiel können. Und ich muss sagen, wir können Korbball“, verkündete Mauz nach einer guten Leistung seines Teams. Aus einer kompakt und angriffslustig auftretenden Abwehr heraus fand der TuS endlich auch wieder Sicherheit im Angriff. Am Ende waren es die Distanzwürfe der Bremerinnen, die die Entscheidung zu Gunsten des Favoriten brachten. Mauz war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Tolles Spiel, hohes Tempo, harte Zweikämpfe, das ist für mich Korbball“, freute er sich über eine deutliche Steigerung.

TSV Barrien - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 12:9 (4:6): „Zwei Halbzeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten“ – so resümierte Barriens Trainer Manfred Otto diese interessante Partie. Zu Beginn spielte nur die TSG. Bis auf ein komfortables 6:1 in der 10. Minute zog das Behrens-Team davon, und bis zur Pause konnte der TSV zumindest noch drei Treffer entgegensetzen. „Da hat uns dann so langsam unser Wurf verlassen“, kommentierte Trainer Torsten Behrens, denn zehn Minuten lang konnte sein Team nicht mehr einnetzen. Barrien kam stark aus der Pause, kombinierte jetzt flüssig und ging in der 28. Minute erstmals mit 8:7 in Führung. Beim Stand von 9:10 kurz vor Schluss machte die TSG auf und kassierte weitere Treffer zum Endstand.

TuS Sudweyhe - TSV Thedinghausen 6:11 (4:5): Auch im zweiten Spiel des Tages ging es für Sudweyhe gegen ein Spitzenteam. Und wieder zeigte der TuS sich deutlich verbessert. Die erste Halbzeit hielt Sudweyhe weitgehend offen. „Leider sind wir mental noch zu fragil. Kleine Rückschläge bringen uns schnell aus dem Konzept; wir wandern da auf einem schmalen Grand zwischen Angriffslust und Angst vor dem Versagen“, analysierte Trainer Mauz. Eine kleine Sudweyher Schwächephase nutzte Thedinghausen, um sich den entscheidenden Vorsprung zu holen. Beim TuS war Sandra Nolte wieder dabei, was die Mannschaft spürbar beflügelte. „Sie rennt immer vorweg und zieht den Fokus auf sich“, freute sich Mauz über die Rückkehrerin.

SG Findorff Bremen - TSV Barrien 9:5 (5:1): Mit einer eher defensiven Angriffstaktik wollte Barrien den Spitzenreiter überraschen, scheiterte aber in der ersten Hälfte vor allem an der eigenen mangelnden Treffsicherheit. Das änderte sich Mitte der zweiten Hälfte, als der TSV zum gewohnten Spiel zurückkehrte. „Nun legten wir den übergroßen Respekt zu den Akten und konnten endlich etwas entgegensetzen“, kommentierte Trainer Otto, der für Ex-Korbhüterin Sarah Zieske ein Sonderlob für ihr Spiel im Feld bereit hielt. Zwar gestaltete Barrien das Ergebnis damit etwas freundlicher, musste aber den verdienten Sieg der SGF anerkennen.

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - SV Brake 8:13 (3:7): Wieder zeigte die TSG eine starke Anfangsphase und konnte bis Mitte der ersten Hälfte den Rückstand knapp halten, ehe sich Brake etwas absetzte. In dieser Phase haderte TSG-Trainer Behrens mit der Treffsicherheit; viel Wurfpech brach immer wieder den Rhythmus. Nach dem zwischenzeitlichen 4:10 (27. Minute) erholte sich die TSG zwar, konnte den Braker Sieg aber nicht gefährden. „Wir sind schon ein bisschen enttäuscht, ohne Punkte nach Hause zu fahren – aber im neuen Jahr greifen wir wieder an und wollen die Klasse halten“, versprach Behrens.

TSV Heiligenrode - TSV Ingeln Oesselse 11:7 (3:2): Trotz starker Abwehr konnte der TSV das Spiel zunächst nicht wirklich beherrschen. „Tolle Abwehr, viele Chancen im Angriff ausgelassen, das ist das Fazit der ersten Halbzeit“, erklärte Trainerin Dagmar Schnelle. So blieb es bis zur Pause eng, ehe sich im Verlauf der zweiten Halbzeit dann doch Heiligenrode durchsetzte. „Wir dominierten das Spiel und haben es durch das Auslassen der Möglichkeiten in der ersten Halbzeit unnötig eng gemacht. Letztlich aber ein ungefährdeter Sieg“, freute sich Schnelle am Ende zumindest über das Ergebnis.

TSV Heiligenrode - SV Brake 7:7 (3:2): Ein Spiegelbild der ersten Partie: Wieder hatte Heiligenrode Probleme, die eigenen Chancen zu nutzen. „So schön frei gespielt und den leeren Korb nicht getroffen“ – diese Aussage musste Coach Schnelle nicht nur einmal treffen. Nach der Pause geriet ihre Mannschaft sogar noch in Bedrängnis und lag zeitweise mit zwei Treffern hinten. Den Ausgleich erzielte Jördis Detken durch einen erfolgreich verwandelten Konter. Ein Sonderlob verdienten sich wieder Korbhüterin Romina von Öhsen und die gut organisierte Defensive.

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