Korbball-Niedersachsenligist fährt zwei Siege ein / 21:5 – Genthe erzielt elf Treffer für TuS Sudweyhe II

Heiligenfelde klettert auf Platz zwei

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Franziska Menke (beim Wurf) kassierte mit Brinkum zwei glatte Niederlagen in der Niedersachsenliga.

Heiligenrode - Tabellenführung verteidigt: Der TSV Heiligenrode II beherrscht weiter die Korbball-Niedersachsenliga. Dahinter positioniert sich nach zwei Siegen der SV Heiligenfelde, der TV Stuhr und der TuS Sudweyhe II liegen punktgleich im Mittelfeld. Klares Schlusslicht bleibt der punktlose SV Gehrden.

SV Brake II - SV Heiligenfelde 9:12 (4:9): Mit einem zupackenden Auftritt machte Gastgeber Heiligenfelde schnell klar, dass an diesem Tag vier Punkte her sollten. Schon zur Pause war die Führung dank konzentrierter Abwehrarbeit und einem sicheren Angriffsspiel deutlich. „Zwar kam Brake noch mal heran, aber Frauke und ich hatten zu keinem Zeitpunkt Angst, dieses Spiel zu verlieren – dafür waren wir einfach zu stark“, freute sich Coach Jörg Spalkhaver.

TuS Sudweyhe II - TB Stöcken 10:10 (7:5): Es ging gleich gut los für Sudweyhe – beim Stand von 7:2 nach elf Minuten freute sich Trainer Thomas Piper schon auf eine nervenschonende Partie. Doch dann agierte Stöckens Trainerin klug und stellte auf Einzeldeckung um. Der TuS-Angriff kam damit überhaupt nicht klar, leistete sich Fehlpässe und kam kaum noch zum Abschluss. Nach dem zwischenzeitlichen 9:10-Rückstand und dem Ausgleichstreffer zehn Sekunden vor Schluss durch Bianca Moritz war der TuS am Ende mit dem Remis zufrieden.

SV Heiligenfelde - TSV Thedinghausen II 21:5 (9:2): Jetzt ging es für den SVH gegen eine Einzeldeckung – doch auch davon ließ sich das Spalkhaver-Team an diesem Tag nicht beeindrucken. Von Beginn an hatte Heiligenfelde das Spiel im Griff und baute auch nach dem Seitenwechsel die Führung weiter aus. Der SVH klettert damit auf Tabellenplatz zwei und kann mit dem direkten Bundesliga-Wiederaufstieg liebäugeln.

TSV Thedinghausen II - TuS Sudweyhe II 5:21 (3:9): Wieder musste sich der TuS gegen eine 5/0-Deckung beweisen, doch jetzt gelang es deutlich besser. Nach dem zwischenzeitlichen 1:2 (2. Minute) flutschte es fürs Piper-Team. Vor allem Tania Genthe mit elf Treffern in diesem Spiel – davon acht in Folge – war die Garantin für den deutlichen und verdienten Sieg. Der TuS kann sich damit weiter von der Abstiegszone absetzen.

TSV Heiligenrode II - TV Stuhr 13:11 (3:4): In Halbzeit eins waren beide Mannschaften auf Augenhöhe, und nach der ersten Stuhrer Führung zu Pause schien der TVS, eine Siegchance gegen den Tabellenführer zu haben. Doch Mitte der zweiten Halbzeit musste Stuhrs Korbhüterin Laura Nordloh bis zum Spielende passen, und es musste auf ungewohnte Einzeldeckung umgestellt werden. „Da konnten wir uns zum ersten Mal einen Drei-Körbe-Vorsprung erspielen“, freute sich Heiligenrodes Coach Dagmar Schnelle. Stuhrs Aufholjagd war am Ende nicht von Erfolg gekrönt.

SV Gehrden - Jahn Brinkum 6:11 (4:6): „Das war ein Pflichtsieg“, erklärte Brinkums Trainer Thorsten Böger. Von Beginn an lag seine Mannschaft gegen das Schlusslicht vorn und konnte dank einer weiteren Steigerung in der Defensive im Laufe der zweiten Hälfte den Sieg ganz sicher nach Hause bringen.

TSV Emtinghausen - TV Stuhr 5:12 (1:6): Wieder zog Stuhr ein gutes Tempospiel auf und deutete an, was in der jungen Mannschaft steckt. Die sichere Halbzeitführung konnte nach dem Wiederanpfiff Korb um Korb ausgebaut werden. Nur einen kurzen Durchhänger nach der Pause, als Emtinghausen auf 3:6 verkürzte, leistete sich der TVS. Der Sieg war aber nie gefährdet.

TSV Heiligenrode II - SV Gehrden 15:5 (5:3): Nach einem hakeligen Beginn kam Heiligenrode vor allem in Halbzeit zwei gut in Schwung und landete einen hohen Sieg. „Mein Team hielt sich an die verschiedenen taktischen Vorgaben im Angriff und belohnte sich mit vier Punkten“, freute sich Trainerin Dagmar Schnelle über die verteidigte Tabellenführung.

Jahn Brinkum - TSV Emtinghausen 5:12 (3:8): Schon früh zeigte sich, dass der Jahn an diesem Tag keine Chance haben würde. „Leider haben wir es versäumt, die gewonnenen Spielanteile im Angriff in Körbe umzuwandeln“, analysierte Trainer Böger. So blieb seine Mannschaft trotz einer in der zweiten Hälfte verbesserten Abwehrleistung am Ende im Hintertreffen.

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