Korbball-Niedersachsenliga: TuS Sudweyhe II verschafft sich im Abstiegskampf Luft

Heiligenfelde vor Wiederaufstieg

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Mira Alms vom SV Heiligenfelde kam in zwei Spielen zu zwei Korberfolgen.

Moordeich - Jetzt wird es richtig spannend in der Korbball-Niedersachsenliga: Nach einigen Überraschungen am siebten Spieltag in Stuhr-Moordeich ist die Tabelle eng wie nie. Während der TSV Heiligenrode II als Aufsteiger vor dem Titel und der SV Heiligenfelde vor dem Aufstieg in die Bundesliga Nord steht, kämpfen dahinter sieben Mannschaften gegen den Abstieg.

TB Stöcken - SV Heiligenfelde 7:4 (5:1): „Hinter dieses Spiel machen wir schnell einen Haken“, erklärte SVH-Trainer Jörg Spalkhaver. Gegen das weiter aufstrebende Team aus Hannover haperte es vor allem in der Offensive: „Wir waren heute nicht in der Lage, uns vorne richtig in Szene zu setzen – und wenn wir es dann mal schafften, war da Stöckens Korbfrau, die gegen uns einen richtig guten Tag erwischte“, kommentierte Spalkhaver und bescheinigte dem Gegner einen verdienten Sieg.

TuS Sudweyhe II - SV Gehrden 7:6 (4:3): Zwar ging Sudweyhe in diesem wichtigen Spiel im Abstiegskampf mit leichtem Nervenflattern ins Spiel, was sich in einer Wurfflaute ausdrückte. Doch die Mannschaft von Thomas Piper war dazu bereit, in der Abwehr viel zu investieren. „Wir waren auf Grund dieser geschlossenen Defensivleistung das homogenere Team“, freute sich Piper über zwei Punkte, die im Kampf um den Klassenerhalt Gold wert sind.

SV Heiligenfelde - SV Gehrden 16:8 (7:2): Dem Ziel Aufstieg wieder einen Schritt näher: Nach diesem Sieg gegen das Tabellenschlusslicht ist dem SVH der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga praktisch nicht mehr zu nehmen. Von Beginn an bestimmte das Spalkhaver-Team die Partie und konnte früh deutlich machen, dass für Gehrden nichts zu holen sein würde. Weil die anderen für den SVH spielten, wog die Niederlage gegen Stöcken am Ende nicht schwer.

TuS Sudweyhe II - TSV Emtinghausen 14:9 (7:6): Als der TuS die 4:0-Führung durch einen entschlossenen Zwischenspurt des TSV zum 4:4 verloren hatte, stand das Piper-Team am Scheideweg. Danach blieb das Spiel eng, doch nach dem Seitenwechsel setzte sich Sudweyhe vorentscheidend mit 11:6 ab und gab diesen Vorsprung nicht mehr her. Zwei Siege – das brachte Sudweyhe im Abstiegskampf weit voran, doch es bleibt knapp.

TSV Thedinghausen II - TSV Heiligenrode II 3:12 (1:7): Gegen die Thedinghauser Einzeldeckung hatte der Tabellenführer keine Probleme, früh für Klarheit zu sorgen. Erst beim Stand von 6:0 kassierte die Mannschaft von Dagmar Schnelle den ersten Gegentreffer. Besonders treffsicher war Samantha Pörschke mit sechs Körben in diesem Spiel. „Ein nie gefährdeter Sieg“, befand Trainerin Schnelle.

TV Stuhr - SV Brake II 7:15 (5:8): Das war eine klare Sache. Den treffsicheren Brakerinnen konnte Stuhr (ohne die verletzte Dania Rönner, dafür mit Jasmin Tamsen) trotz einer guten Abwehrleistung wenig entgegensetzen. Ursächlich war vor allem nach der Pause ein fehlerbehaftetes Passspiel, das das Stuhrer Spiel immer wieder ins Stocken brachte. Durch die Niederlage geriet der TVS in der Tabelle weiter unter Druck.

Jahn Brinkum - TSV Thedinghausen II 10:14 (6:7): „Wieder mal hatten wir Probleme mit der Thedinghauser Manndeckung“, bemängelte Brinkums Trainer Thorsten Böger. Er sah ein zerfahrenes Angriffsspiel seiner Mannschaft, und wenn sich eine Wurfchance ergab, machte sich Nervosität breit, was die Treffsicherheit beeinträchtigte. So konnte Thedinghausen Korb um Korb davonziehen und verdient gewinnen.

TSV Heiligenrode II - SV Brake II 5:3 (3:0): Eine exzellente Defensive sorgte dafür, dass Heiligenrode gegen den Tabellendritten kaum Gegentreffer kassierte. So reichten fünf Körbe zum Sieg. Schon in der 28. Minute erzielte der TSV das 5:0. „Vielleicht fühlten wir uns jetzt zu sicher“, erklärte Trainerin Schnelle die noch folgenden drei Gegentreffer zum Endstand. Nach dem trotzdem sicheren Sieg stand fest: Heiligenrode hat Bronze schon sicher und Grund genug für eine erste Feier.

TV Stuhr - Jahn Brinkum 12:8 (6:1): Die Ergebnisse des Spieltags machten die Aufgabe für beide Teams klar: Ein Sieg war Pflicht, denn wer dieses Spiel verlieren würde, würde im Abstiegskampf tief absacken. Diese Aufgabe nahm Stuhr beherzter an und bekam das Spiel von Beginn an gut in den Griff. Konsequente Deckungsarbeit und gutes Tempospiel überforderten den Jahn.

she

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