Korbball-Niedersachsenliga: TuS Sudweyhe und TV Stuhr an der Spitze

Im Gleichschritt weiter auf Kurs

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Mona Martens (beim Wurf) feierte mit dem Sudweyhe I zwei wichtige Siege. 

Sudweyhe - Das Unternehmen Aufstieg läuft: Sowohl der TuS Sudweyhe als auch der TV Stuhr halten am Saisonziel fest und belegen in der Korbball-Niedersachsenliga nach dem zweiten Spieltag in Leeste die Top-Plätze. Vorjahresmeister TSV Heiligenrode II musste zwei knappe Niederlagen einstecken, der TuS Sudweyhe II knöpfte dem starken Aufsteiger Gessel-Leerßen einen Punkt ab. Brinkum schlug den SV Brake.

TuS Sudweyhe I - SV Brake II 13:5 (6:2): „Gegen Brake waren heute zwei Punkte Pflicht“, wusste Sudweyhes Coach Alexander Mauz schon vorher um die Wichtigkeit der Partie im Kampf um den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga Nord. Vor allem in der Defensive nahm seine Mannschaft die Aufgabe beherzt an. „Die Absprachen stimmten, und so haben wir nur wenig zugelassen. Wenn dann doch was auf den Korb kam, hat Bianca Moritz es meist weggefischt“, lobte Mauz sein Team. Vorne allerdings sah es anders aus: Das Tempo fehlte, die Kombinationen waren nicht flüssig. So musste der TuS meist aus der Bedrängnis abschließen. „Das müssen wir besser machen“, legte Mauz den Finger in die Wunde.

Jahn Brinkum - TB Stöcken 13:16 (7:6): Das war eine ärgerliche Niederlage für den Jahn, denn bis zwei Minuten vor Schluss hielt Brinkum die Partie offen (13:13). Den Grund für die Niederlage sah Trainer Thorsten Böger vor allem im Verhalten bei Ballbesitz. „Wir haben es wieder versäumt, richtig ins Spiel zu kommen, viele Aktionen waren nur Stückwerk. Wir benötigen eine geschlossenere Mannschaftsleistung“, urteilte er nach der Niederlage.

TuS Sudweyhe I - TSV Ingeln Oesselse 9:6 (6:3): Gegen den Mitabsteiger wollte Sudweyhe unbedingt auf Kurs bleiben. „Das war ein Spiel gegen einen Gegner mit gleichen Ambitionen – für uns ein richtungweisendes Spiel“, erklärte Trainer Mauz. Erneut war es vor allem die Abwehr, die den Coach zufriedenstellte. Gegen das flexible Angriffsspiel des TSV funktionierte sie gut. Doch in der Offensive hakte es erneut. Dort lief es nicht nach Wunsch. „Dennoch hatte ich nicht das Gefühl, dass Ingeln uns heute hätte schlagen können. Ich hatte eher Sorge, dass wir uns selbst besiegen“, kritisierte Mauz, der seinem TuS trotzdem einen am Ende verdienten Erfolg bescheinigte.

Jahn Brinkum - SV Brake II 14:11 (11:4): Das war ein ungefährdeter Brinkumer Sieg. Nach der schnellen 3:0-Führung und dem komfortablen Sieben-Körbe-Vorsprung zur Pause fand der FTSV sogar noch die Gelegenheit, in der Offensive zu testen. „Wir sind engagiert gegen das Braker Stellungsspiel angegangen und konnten dann im Angriff einiges ausprobieren, um gegen die kommenden Gegner die beste Spielkonstellation zu finden“, freute sich Trainer Böger. „Ich bin durchaus zufrieden mit der gezeigten Leistung, jedoch vermisse ich oftmals noch den unbedingten Willen, sich besser zu präsentieren“, fand Böger auch kritische Worte.

TSV Emtinghausen - TV Stuhr 6:10 (2:1): Nach einer Partie, die bis kurz vor Schluss eng verlief, freute sich Stuhrs Corinna Woltemade über zwei wichtige Punkte. Ohne Birthe Harzmeyer und Kristina Rother (beide Urlaub), dafür mit Stephanie Schünemann aus der Zweiten, tat sich der TVS zunächst schwer. Doch die zweite Halbzeit sollte schließlich doch noch die Wende bringen. Drei Treffer in Folge in den Minuten 15 bis 18 brachten eine komfortable Führung zum 9:5, die Emtinghausen nicht mehr aufholen konnte.

„Ein Unentschieden, das ein bisschen weh tut“

FC Gessel-Leerßen - TuS Sudweyhe II 7:7 (5:3): „Ein Unentschieden, das ein bisschen weh tut, absolut unnötig war und sich fast wie eine Niederlage anfühlt“, kommentierte Gessel-Leerßens Nicole Glatzel das Resultat. Kein Wunder, lag ihre Mannschaft doch schon mit 6:3 und 7:4 vorn, um sich dann das Spiel noch aus der Hand nehmen zu lassen. Der TuS zeigte sich vor allem kämpferisch bestens aufgelegt und holte am Ende verdient noch einen Punkt. Den umjubelten Siegtreffer erzielte Dunja von Weihe.

TSV Heiligenrode II - TV Stuhr 4:5 (2:2): „Das war eine tolle Mannschaftsleistung“, jubelte TVS-Trainerin Corinna Woltemade. Ihre Mannschaft setzte gegen den Vorjahresmeister, der mit Meike Solte an der Seitenlinie antrat (für Meike Daneke, die im Urlaub weilte) alle taktischen Vorgaben diszipliniert um. Ein Sonderlob verdienten sich Laura Nordloh am Korb – und die starke Stephanie Schünemann. Naturgemäß anders sah es Heiligenrodes Käpt’n Tanja Cordes: „Wir haben das Spiel nicht in der Abwehr verloren. Fünf Körbe zu kassieren, ist nicht schlimm, aber nur vier Körbe in 40 Minuten zu werfen, ist nicht genug. Die Chancen waren da, aber die Würfe waren einfach zu ungenau“, ärgerte sie sich über die knappe Niederlage.

TSV Emtinghausen - TuS Sudweyhe II 8:6 (5:2) : In einem turbulenten Spiel gehörte dem TuS wieder die Schlussphase - und das, obwohl Lena Röpke für zwei Minuten des Feldes verwiesen wurde. Doch genau während dieser Zeit ging bei Emtinghausen die Konzentration flöten. Sudweyhe holte auf, der TSV hingegen erzielte zehn Minuten lang keinen Korb mehr. Sudweyhes Coach Suh-Christin Wenglorz verteilte Bestnoten an Korbhüterin Verena Zimmer. „Im Vergleich zum ersten Spieltag konnte ich eine deutliche Verbesserung verzeichnen. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die hochmotiviert bis zur letzten Sekunde gefightet hat“, freute sie sich trotz der Niederlage über eine starke Leistung ihrer Mannschaft.

TSV Heiligenrode II - FC Gessel-Leerßen 7:8 (4:6): „Beide Spiele so knapp zu verlieren ist wirklich bitter“, zeigte sich Heiligenrodes Tanja Cordes enttäuscht. Erneut tat sich ihre Mannschaft bei den Würfen schwer und lief die meiste Zeit einem Rückstand hinterher. Gegen den hoch konzentriert aufspielenden FC (Glatzel: „Wir wollten das Ergebnis des ersten Spiels wegspielen“) war es in der umkämpften Partie aber auch nicht einfach. Hanne Brüning am Gessel-Leerßener Korb entschärfte viele Heiligenroder Chancen, und vorne konnten an diesem Tag alle FC-Akteure treffen. „Darauf können wir weiter aufbauen“, freute sich Glatzel über den punktreichen Spieltag für den Aufsteiger. 

she

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