Korbball-Bundesliga: Trainer Mauz nach Sudweyher 6:13-Pleite enttäuscht / Heiligenrode hält mit

„Wir haben vor dem Korb versagt“

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Barriens Mone Senz (li.) erreichte mit ihrem Team im Derby gegen Sudweyhe ein 10:10.

Weyhe - Von Sandra Hellmers. Nach dem zweiten Spieltag in der Korbball-Bundesliga Nord liegen die Vereine des Bezirks Hannover-Nord auffällig weit hinten. Die letzten drei Plätze belegen der TSV Barrien, der TuS Sudweyhe und die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst. Nur der TSV Heiligenrode hält bei 4:4 Punkten Kontakt zur Spitze. Einziges verlustpunktfreies Team ist der TSV Thedinghausen, der auch das Spitzenspiel gegen die SG Findorff gewann.

TuS Sudweyhe - Oldenbroker TV 6:13 (3:7): Mit dem Spiel seiner Mannschaft war Trainer Alexander Mauz gar nicht so unzufrieden: „Wir haben dieses in meinen Augen destruktive Spiel des Gegners ganz gut verteidigt“, befand er. Das Problem allerdings lag in der Offensive. Zwar erspielte sich der TuS viele Chancen, doch dann war es vorbei mit der Herrlichkeit. „Wir haben vor dem Korb einfach versagt. Wenn es für das Wort ,versagt‘ noch eine Steigerung gibt, haben wir auch die erfüllt“, stellte Mauz seinem Team ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. Im Training läuft es super, doch im Punktspiel scheint ein Kopfproblem einzusetzen. „Das schlimmste für mich ist, dass ich der Mannschaft in diesen Momenten nicht aktiv helfen kann“, erklärte Mauz. Zum Abpfiff war die dritte Saisonniederlage für den TuS besiegelt.

TuS Sudweyhe - TSV Barrien 10:10 (4:4): Sudweyhes Trainer Mauz fasste kurz und prägnant aus seiner Sicht zusammen: „Unser erstes Korbballspiel in dieser Saison“. Das Derby zweier spiel- und laufstarker Teams verlief über weite Strecken eng. „Wir brauchten zehn Minuten, um die Sicherheit im Abschluss zu finden“, erklärte Barriens Trainer Manfred Otto. Sudweyhe verteidigte aufmerksam und versuchte vorne, Ruhe ins Spiel zu bringen. „Wir haben momentan einfach nicht das Selbstbewusstsein, um vorne zu zaubern“, analysierte der Trainer des TuS. Am Ende stand ein gerechtes Unentschieden. „Es hätte aber auch 25:25 ausgehen können“, befand Mauz.

Seckenhausens Melanie Dobbertin (links) kassierte mit ihrer Mannschaft erneut zwei Niederlagen.

TSG Seckenhausen-F. - TSV Ingeln Oesselse 10:12 (5:4): In einer engen Partie musste sich die TSG zunächst aus einem 0:3-Rückstand herauswuchten, was auch gelang. Nach dem Seitenwechsel ging es knapp weiter, keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. „Wir hatten allerdings in dieser Phase permament Wurfpech“, haderte Trainer Torsten Behrens immer wieder mit dem Korbrand. Erst kurz vor Schluss konnte Ingeln-Oesselse den Vorsprung leicht ausbauen. „Hätten wir unsere Möglichkeiten besser in Zählbares umgemünzt, hätten wir hier punkten können“, ärgerte sich Behrens.

TSV Heiligenrode - TSV Barrien 9:6 (5:3): Während sich Barriens Trainer Otto über eine konzentrierte Leistung seiner Mannschaft freute, kämpfte sein Gegenüber Dagmar Schnelle gleich mit mehreren Problemen. Zu Beginn schien ihr Team nicht richtig wach, in Halbzeit zwei schlich sich nach einer zwischenzeitlichen 7:3-Führung der Schlendrian ein und die Konzentration beim Wurf ließ nach. Folge: Barrien kam nochmal bedrohlich nah auf 7:6 heran. „Den Sieg konnte Heiligenrode dann erst in den letzten fünf Minuten sichern, als bei uns die Kräfte schwanden“, resümierte Manfred Otto.

TSV Thedinghausen - TSG Seckenhausen-F. 9:5 (5:2): Gegen einen der Titelkandidaten machte die TSG erneut eine ganz gute Partie und kreierte viele Wurfchancen. „Wie schon im ersten Spiel haben wir davon aber zu viele liegen gelassen“, kritisierte Trainer Behrens. Vor allem im Angriff attestierte er seiner Mannschaft trotz der erneuten Niederlage spielerisch eine gute Leistung. Einen gelungenen Wiedereinstieg nach Babypause feierte an diesem Spieltag Christina Siebert. Sie trug sich auch gleich doppelt in die Korbwerferinnenliste ein. Die TSG allerdings findet sich nach vier verlorenen Spielen auf dem letzten Tabellenplatz wieder.

SG Findorff - TSV Heiligenrode 20:14 (7:6): Nur bis zum Halbzeitpfiff konnte Heiligenrode gegen den Titelverteidiger nachhaltig auf Augenhöhe bleiben. Mit einer verbesserten Offensive hielt sich der TSV im Spiel. Doch nach dem Seitenwechsel waren es die Findorffer Spielzüge, die das Schnelle-Team am Ende überforderten: „Leider konnten wir das Angriffsspiel der SGF nicht unterbinden, und die Heber waren nicht zu halten“, kommentierte Schnelle. Mit ausgeglichenem Punktekonto rangiert Heiligenrode zwischenzeitlich auf Platz fünf der Tabelle.

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