Korbball-Bundesliga: Beim Spieltag in eigener Halle den TV Stuhr besiegt

Heiligenfelde sammelt die ersten Punkte ein

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Jennifer Schuilz (re., hier gegen Heiligenfeldes Anke Albers) musste mit Stuhr zwei Niederlagen einstecken.

Syke - Die ersten Punkte beim Heimspieltag wurden lautstark bejubelt: Der SV Heiligenfelde schnappte sich in der Syker Olympiahalle den ersten Sieg in der Korbball-Bundesliga Nord gegen den TV Stuhr und darf jetzt im Kampf gegen den Abstieg wieder hoffen. Der TSV Barrien musste sich im Spitzenspiel der SG Findorff geschlagen geben – und muss sich nun zweier Konkurrenten um die DM-Tickets erwehren.

TSV Thedinghausen - SV Heiligenfelde 12:2 (3:1): Am Heimspieltag wollte Aufsteiger SV Heiligenfelde endlich die ersten Bundesliga-Punkte holen. Allerdings ging es zunächst gegen einen DM-Kandidaten; der TSV Thedinghausen ist auf dem guten Weg, sich das Ticket für die nationalen Titelkämpfe zu sichern. Doch vor allem zu Beginn schien die lautstarke Heimkulisse den SVH zu beflügeln. „Mit dem Halbzeitstand von 1:3 waren wir und unsere Fans noch zufrieden – leider lief es danach nicht mehr so gut für uns“, resümierte Trainer Jörg Spalkhaver. Korb um Korb konnte der Favorit sich absetzen und am Ende doch standesgemäß siegen. Die Heiligenfelder Fans, allen voran das Bären-Maskottchen, feierten das Team trotzdem wie einen Sieger.

SV Heiligenfelde - TV Stuhr 9:8 (5:3): Da waren sie endlich, die ersten Zähler für die Gastgeber. Gegen einen vor allem in der Anfangsphase indisponierten TV Stuhr bekam Heiligenfelde schnell Stabilität ins Spiel – schon nach acht Minuten konnten sich auch die Fans über eine satte 4:0-Führung freuen. Erst jetzt wachte der TVS auf und konnte das Spiel bis zur Pause offener gestalten. Nach einer halben Stunde stand die Partie auf der Kippe – Stuhr hatte zum 7:7 ausgeglichen (31.), versäumte es dann aber, daraus die erste Führung zu machen. Der SVH machte es besser – ein Doppelschlag zum 9:7 (37. Minute) brachte die Entscheidung. Heiligenfelde verkürzte damit den Abstand zum rettenden Ufer auf drei Punkte.

Oldenbroker TV - TuS Sudweyhe 22:20 (12:7): Wieder eine Niederlage für den TuS – aber Trainer Alexander Mauz machte einige Lichtblicke aus. „Wir haben das Spiel in den ersten zehn Minuten verloren, da waren wir einfach noch nicht richtig da“, erklärte Mauz. Gegen die treffsicheren Oldenbrokerinnen lief sein junges Team meist einem Fünf-Körbe-Rückstand hinterher. „Was mich aber für die nächsten Aufgaben optimistisch stimmt, ist dass wir nie aufgegeben haben und richtig in den Kampfmodus kamen“, freute sich Mauz über einen bissigen Auftritt des TuS. Die zweite Halbzeit konnte Sudweyhe gewinnen und zum Spielende den Rückstand verkürzen.

TV Stuhr - TSV Barrien 7:13 (3:7): Während Barrien mit viel Tempo und knackigen Spielzügen gleich für klare Verhältnisse sorgte, verschlief Stuhr erneut den Spielauftakt und lag schnell mit 0:4 zurück (8. Minute). Doch schon bis zur Pause arbeitete sich der TVS (ohne Jasmin Rudolph und Jana Sudmann) besser in die Partie. Vor allem Barriens Korbhüterin Sarah Zieske vereitelte in dieser Phase weitere Stuhrer Chancen. Das Stuhrer 5:7 direkt nach dem Seitenwechsel weckte den TSV wieder auf. „In den letzten zehn Minuten des Spiels konnten wir uns wieder stabilisieren und auch offensiv noch etwas für die Resultatsverbesserung tun“, freute sich Trainer Otto über einen verdienten Sieg.

TSV Heiligenrode - SG Findorff 12:16 (6:5): „Da war mehr drin“, stellte Heiligenrodes Trainerin nach der Niederlage gegen den Tabellenführer lakonisch fest. Tatsächlich führte der TSV in einer munteren Partie bis zur 22. Minute immer und blieb auch danach nah dran am Favoriten aus Bremen. Bis zum Spielstand von 12:13 in der 34. Minute war die Partie total offen. Heiligenrode überzeugte mit diszipliniertem Angriffsspiel und brachte immer wieder Zählbares zu Stande. Erst in den Schlussminuten konnte Findorff – wie so oft – das Spiel noch drehen und am Ende doch sicher gewinnen.

TuS Sudweyhe - TSG Seckenhausen-F. 8:13 (4:10): Hoch konzentriert ging die TSG in dieses Spiel, und so setzte es für Sudweyhe schnell einen 1:9-Rückstand. „Die erste Halbzeit konnten wir absolut dominieren“, freute sich TSG-Trainer Torsten Behrens. Nach dem Seitenwechsel ließ sein Team allerdings etwas nach, während der TuS Morgenluft witterte: „Wir haben nach der Pause gleich zwei Dinger gemacht. Dann stand es fast zehn Minuten 6:10. Da hätten wir noch mehr machen müssen, um das Spiel noch zu gewinnen“, erkannte Trainer Mauz. Die TSG allerdings antwortete souverän und brachte das Spiel sicher nach Hause.

SG Findorff - TSV Barrien 8:4 (4:2): Mit einem Sieg hätte Barrien in der Tabelle wieder mit Findorff gleichziehen können. „Uns war klar, dass wir eine Topleistung auf die Platte bringen mussten, um dem Spitzenreiter Paroli zu bieten“, wusste Trainer Otto schon vor dem Anpfiff. Dass es nach dem Remis im Hinspiel diesmal nicht zu Punkten reichte, führte er vor allem auf die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive zurück. „Teilweise haben wir uns im Angriff gegenseitig an Harmlosigkeit überboten“, kommentierte er nicht ohne Ironie. Am Ende siegte Findorff verdient und setzte sich an der Tabellenspitze vom TSV ab. „Bei unseren zahlreich erschienenen Schlachtenbummlern möchten wir uns für unsere unzureichende Teamleistung entschuldigen“, erklärte Otto. Im Nacken sitzen dem TSV zu allem Überfluss jetzt auch noch Thedinghausen und die TSG, die mit nur zwei Punkten Rückstand ebenfalls noch um die DM-Tickets kämpfen.

TSG Seckenhausen-F. - TSV Heiligenrode 11:11 (6:4): Anders als in der Hinrunde hielt Heiligenrode das Spiel immer offen. „Wir konnten uns nie wirklich absetzen“, musste auch TSG-Coach Behrens folgerichtig zur Kenntnis nehmen. Nach dem 9:9 fünf Minuten vor Schluss stand das Spiel endgültig auf des Messers Schneide. Kurz vor Schluss hätte Heiligenrodes Ann-Cathrin Hagen sogar noch für den Heiligenroder Siegtreffer sorgen können; doch es blieb beim Unentschieden, das beide Mannschaften am Ende zufrieden stellte. Die TSG bleibt im Rennen um die DM-Tickets, der TSV befindet sich dank des Punktes weiter im gesicherten Mittelfeld.

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