Diepholzer Stürmer beendet Tor-Durststrecke in atemberaubender Manier

Kopf, rechts, links – Finke kann es aus allen Lagen

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Alexander Finke fand jetzt gegen Heiligenfelde seine Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor wieder. ·

Diepholz - Von Daniel Wiechert. Die SG Diepholz konnte gegen SV Heiligenfelde (3:0) nach zuvor vier Niederlagen mit 5:11-Toren mal wieder einen Sieg einfahren. Dabei kam es nicht von ungefähr, dass ausgerechnet Alexander Finke mit seinem lupenreinen Hattrick zum Mann des Tages wurde.

„Alexander ist jemand, der sich in alle Bälle schmeißt. Genau sowas braucht es in schwierigen Phasen“, sagt SG-Trainer Jörg Behrens über seinen Stürmer. Einsatz und Wille stimmten immer bei dem 23-Jährigen, aber zuletzt war auch ihm die Torgefahr abhanden gekommen. Nach seinem Treffer im ersten Saisonspiel gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst schoss er lange nur Fahrkarten. Bis zum vergangenen Sonntag.

Bereits kurz nach dem Anpfiff bewies Finke sein Stürmernäschen, als er nach einer Ecke das 1:0 köpfte (2.). In seiner nächsten Aktion setzte der 23-Jährige bei einem bereits verloren geglaubten Ball nach, eroberte ihn und verwandelte aus halbrechter Position zum 2:0 (20.). Noch vor der Pause nutzte Finke einen Patzer in der Heiligenfelder Abwehr und vollstreckte eiskalt zum 3:0 (42.). Ein lupenreiner Hattrick innerhalb von 40 Minuten bei dem Finke zur Krönung auch seine Vielseitigkeit unter Beweis stellte. Denn er knipste mit dem Kopf, per Rechtsschuss und mit dem linken Fuß.

„Er hat sich wirklich für seinen absoluten Einsatz belohnt. Denn Alexander hat selbst in unserer Negativphase ordentliche Leistungen gezeigt“, lobt Behrens. Finke versuche immer voranzugehen, habe höchstens bei zwei Trainingseinheiten seit dem Sommer gefehlt, verrät der Coach.

Dabei ist es keine Selbstverständlichkeit, dass Finke bereits zu den Leadern in der Mannschaft gehört. Schließlich war er erst vor der Saison vom TuS Wagenfeld zur SG Diepholz gewechselt. Der gebürtige Rehdener, der seine ganze Jugend beim BSV spielte, fühlt sich bei der SG gut aufgehoben. „Der Zusammenhalt in der Mannschaft stimmt. Wir unternehmen auch abseits des Platzes viel, gehen beispielsweise zusammen ins Luna“, sagt Finke. Nur sportlich müsse es jetzt mal bergauf gehen. „Wir müssen jetzt eine Serie starten. Ich habe keine Lust gegen den Abstieg zu spielen. Das gesicherte Mittelfeld muss immer noch das Ziel sein“, fordert der gelernte Industriekaufmann.

Er jedenfalls werde dafür alles geben. „Immer meinen Körper reinstellen, dorthin gehen, wo es auch mal wehtun kann – ich glaube, das ist genau mein Spiel“, sagt Finke.

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