START IN DIE SAISON Helms und Wirth starke Sudweyher Neuzugänge

„Konterfußball wird nicht reichen“

Die Sudweyher Verantwortlichen (von links) Sven Helms und Benjamin Jacobeit (beides Trainer) sowie (von rechts) Torwarttrainer Soner Alkur und Teammanager Jörg Neumann haben gute Neuzugänge an Land gezogen. Mit dabei sind (v.l.): Mika Bade, Maximilian Wirth, Jonas Grund, Ole Scharf und Bastian Helms.
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Die Sudweyher Verantwortlichen (von links) Sven Helms und Benjamin Jacobeit (beides Trainer) sowie (von rechts) Torwarttrainer Soner Alkur und Teammanager Jörg Neumann haben gute Neuzugänge an Land gezogen. Mit dabei sind (v.l.): Mika Bade, Maximilian Wirth, Jonas Grund, Ole Scharf und Bastian Helms.

Der TuS Sudweyhe dürfte in dieser Saison ein gewichtiges Wörtchen im Aufstiegskampf zur Fußball-Landesliga mitreden. Unter anderem verstärkte sich das Team mit Bastian Helms (kam aus Uphusen) und Maximilian Wirth (Heiligenfelde).

Sudweyhe – Schon in den vergangenen Jahren zählte der TuS Sudweyhe in der Fußball-Bezirksliga stets zum Kreis der Titelfavoriten, woran sich auch in der neuen Saison nichts ändern dürfte. Mehr noch: Diesmal gelten die Schützlinge des kongenialen Trainer-Duos Sven Helms/Benjamin Jacobeit neben Seckenhausen sogar als absoluter Topfavorit.

Und dies aus gutem Grund, da Sudweyhe personell gewaltig aufgerüstet hat: So stößt Trainersohn Bastian Helms vom Oberligisten TB Uphusen zum TuS dazu und soll zur neuen Schaltzentrale im Mittelfeld avancieren. Als ähnlich wertvoll sollte sich Sudweyhes zweiter „Königstransfer“ erweisen. Vom Ligakonkurrenten SV Heiligenfelde konnte Maximilian Wirth losgeeist werden, der künftig auf der offensiven Außenbahn wirbeln soll.

Zudem luchste der TuS dem TSV Bassum noch den pfeilschnellen Angreifer Ole Scharf ab, womit Sudweyhe in der Offensive fast schon ein Überangebot aufweist. Zumal in Mika Bade und Jonas Grund noch zwei talentierte Youngster aus der eigenen A-Jugend aufrücken, die ebenfalls für den vorderen Bereich eingeplant sind.

Demgegenüber steht nur der Abgang von Timon Wolff (nach Seckenhausen), sodass Sudweyhe mit einem derart exquisit besetzten Kader die Landesliga durchaus ins Visier nehmen kann.

Meisterrunde ist das erklärte Ziel.

Sudweyhes Trainer Sven Helms zu den Ambitionen des TuS

Deshalb versucht es Coach Helms auch gar nicht erst mit Understatement: „Natürlich ist die Meisterrunde unser erklärtes Ziel, und wenn wir die erreichen sollten, wollen wir auch aufsteigen.“ Erfrischend offene Worte, denen nun Taten folgen müssen. „Wir werden nichts geschenkt bekommen“, weiß Helms: „Im Gegenteil: Viele Teams stellen sich gegen uns bestimmt hinten rein. Darauf müssen wir uns einstellen und Lösungen finden. Der alte Sudweyher Konterfußball wird nicht reichen.“

Stattdessen feilte das TuS-Gespann Helms/Jacobeit schon länger an einer neuen Taktik, die Helms folgendermaßen beschreibt: „Wir werden künftig viel den Ball haben. Es gilt dann, geduldig zu bleiben und unsere Jungs in der Box freizuspielen. Natürlich setzen wir auch weiterhin auf schnelles Umschaltspiel, aber in der Regel werden wir wohl auf sehr tief stehende Gegner treffen.“

Pakleppa sitzt Bohl im Nacken

Was für alte Hasen wie Goalgetter Stephen Bohl eine gewaltige Umstellung bedeuten dürfte. Im neuen, deutlich dominanteren System muss selbst eine langjährige Korsettstange wie er um seinen Platz kämpfen. Schließlich gilt ein „Frischling“ wie Justin Pakleppa bereits längst mehr als nur eine Alternative, und auch Marvin Zwiebler kommt in der Sturmmitte bestens zurecht.

Trotzdem baut Helms weiterhin auf Bohl: „Sein Torriecher ist einfach legendär. Wenn Stephen im Strafraum zum Abschluss kommt, zappelt der Ball fast immer im Netz. Auf diese Fähigkeit können wir auch in Zukunft nicht verzichten. Aber sogar Stephen ist nicht mehr automatisch immer bei uns gesetzt.“

Sorgen macht sich Helms angesichts des wachsenden Konkurrenzkampfes indes nicht: „Wir haben nur gute Jungs. Da sind keine Stinkstiefel dabei, die Unruhe verbreiten, wenn sie mal auf der Bank sitzen. Wir wollten halt auf jeder Position doppelt besetzt sein. Anders kann man nicht um den Landesliga-Aufstieg mitspielen.“

Und das wollen die Sudweyher nicht nur – sie werden es auch mit ziemlicher Sicherheit.

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