ES LÄUFT BEI...

Konstantin Meyer: Mit dem Zufallsgenerator auf die Alsterrunde

Konstantin Meyer
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Das Gesicht ist nicht ganz drauf, dafür aber der schöne Hintergrund mit der Alster. Konstantin Meyer läuft in Hamburg.

Es gibt wahrlich schlechtere Strecken: Konstantin Meyer läuft in seiner neuen Heimat Hamburg an der Alster lang – auch wenn er sich „manchmal dazu zwingen muss“, wie er in unserer Rubrik „Es läuft bei...“ zugibt.

Lieblingsstrecke: Man könnte durchaus auf die Idee kommen, dass Konstantin Meyer ein großer Lauf-Fan ist. Im Herbst 2019 trat der 22-Jährige vom Fußball-Bezirksligisten FC Sulingen beim Halbmarathon in Bremen an und finishte nach einer Stunde und 46 Minuten. Doch die Teilnahme war „eher eine Schnapsidee“ und womöglich „ein einmaliges Abenteuer“. Eigentlich spielt Meyer, der im Sommer innerorts vom TuS zum FC gewechselt ist, viel lieber Fußball oder geht ins Fitness-Studio. Da beides momentan nicht geht, läuft er eben wieder – und zwar am liebsten in seiner neuen Heimat Hamburg, wo der Controller seit Anfang Oktober lebt. Seine favorisierte Runde: einmal um die Außenalster. „Relativ flach, gut gepflegter Schotter und keine Hölzer oder Steine, kaum Wind und außerdem direkt am Wasser. Wenn dann auch noch die Sonne scheint, ist es richtig schön. Mein Mitbewohner hat mir schon berichtet, dass dort im Sommer auch viele Künstler und Musiker sind“, erzählt Meyer. Von seinem Wohnort im Stadtteil Rotherbaum zieht er los und kommt dann nach der Alsterrunde auch dort wieder an. „Das sind insgesamt etwa zehn Kilometer, die man auch mal gut nach Feierabend laufen kann – auch wenn ich mich manchmal dazu zwingen muss“, meint er und schmunzelt.

Im ersten Lockdown ist er mit seinem Bruder auch öfter im Heimatort Menninghausen (gehört zu Sudwalde) gelaufen. „Das ist im Vergleich sehr, sehr ruhig, hat aber auch seinen Charme“, findet Meyer.

Trainingspläne gibt es beim FC während der fußballerischen Zwangspause übrigens nicht. „Wir haben in der Mannschaft ein hohes Maß an Selbstdisziplin“, betont Meyer.

Mit oder ohne Musik? Manchmal mit, dann gerne Charts oder auch mal 80er. „In der Regal per Zufallsgenerator“, sagt Meyer. Mittlerweile verzichtet er jedoch immer öfter auf musikalische Begleitung. „Das ist entspannter“, findet er. Und bei seinen Alsterrunden sei – auch zu dieser Jahreszeit – meistens einiges los: „Wenn da zum Beispiel Fahrradfahrer langbrettern, muss man schon aufpassen – obwohl die Strecke ziemlich breit und für viel Betrieb ausgelegt ist.“

So ganz abgeschlossen hat Meyer mit den Lauf-Abenteuern übrigens noch nicht. So ein Halbmarathon in der neuen Wahlheimat Hamburg „würde mich vielleicht doch noch mal reizen, schon wegen des Ambientes. Aber dann muss ich besser vorbereitet sein. Letztes Mal war ich hinterher ganz schön im Eimer...“

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