Konditionelle Vorteile und Kappermann als siebter Feldspieler bei 31:28 über Schwanewede II

Sulingen kratzt die Körner zusammen

Sulingens Torhüter Gerrit Uhlhorn hielt sein Team mit tollen Paraden im Spiel.
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Sulingens Torhüter Gerrit Uhlhorn hielt sein Team mit tollen Paraden im Spiel.

Sulingen - Im Endspurt einer arbeitsreichen Landesliga-Partie zahlten sich die konditionellen Vorteile der Handballer vom TuS Sulingen aus. So stand am Samstagabend mit dem 31:28 (13:17) über die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II der erste Sieg der noch jungen Saison fest. „Wenn wir es schaffen, in den letzten Minuten noch unsere letzten Körner zusammenzukratzen, sind wir im Vorteil gegenüber einigen Mannschaften“, urteilte TuS-Trainer Hartmut Engelke.

Auch mit dem Auftakt zeigte sich der Coach einverstanden, als sein Team die Oberliga-Reserve über 2:0, 6:4 und 8:7 kontrollierte. Auf die offensive 3:2:1-Deckung der HSG hatten sich die Hausherren gut eingestellt. Dann aber warfen sie zwischen der 18. und 28. Minute kein Tor mehr. Im Angriff fehlte bei den Abschlüssen und Zuspielen die Präzision, in der Deckung gingen die Sulinger nicht konzentriert zu Werke. So gerieten sie über 9:11, 10:12 und 11:16 bis zum Halbzeitstand ins Hintertreffen. „Wir hätten mit acht Toren Rückstand in die Kabine gehen können, wenn Schwanewede konsequenter gewesen wäre“, räumte Engelke ein.

Nach der Pause arbeitete sich seine Mannschaft auf 16:18 heran, leistete sich aber vorn zu viele technische Fehler. Wenn TuS-Torhüter Gerrit Uhlhorn nicht so stark gespielt und laut Engelke „den Kasten super zugenagelt hätte“, wäre die Partie anders gelaufen. 16 Minuten vor Schluss nahm Engelke beim Stand von 21:25 eine Auszeit, appellierte an seine Spieler, sich in der Deckung zusammenzureißen und drohte andernfalls mit einer Laufeinheit für den Morgen darauf. Die Worte kamen an, des Trainers riskanter Schachzug mit dem Aufbieten eines siebten Feldspielers brachte die HSG aus dem Konzept. Patrick Kappermann füllte die Rolle des siebten Manns stark aus, Thomas Hammann gab einen überzeugenden Linksaußen, und Jannik Knieling bewies mit vier verwandelten Siebenmetern von vier Versuchen Nervenstärke. Zudem lobte Engelke Stefan Borchert, der während der Phase mit sieben Feldspielern als zweiter Kreisläufer gefiel.

ck

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