Erstes Saisonspiel

Oberneuland ist für den BSV Rehden komplettes Neuland

Gut gelaunt – so lernten die Fans des BSV Rehden Maciej Czyzniewski bisher kennen. Zuletzt machte dem Keeper aber seine zweite Corona-Impfung zu schaffen. Sein Einsatz für das Heimspiel am Samstag gegen den FC Oberneuland ist fraglich.
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Gut gelaunt – so lernten die Fans des BSV Rehden Maciej Czyzniewski bisher kennen. Zuletzt machte dem Keeper aber seine zweite Corona-Impfung zu schaffen. Sein Einsatz für das Heimspiel am Samstag gegen den FC Oberneuland ist fraglich.

Rehden – Neun Monate Pandemie-Zwangspause, dann pünktlich zum Re-Start die ersten positiven Corona-Tests in seinem Team, die Hälfte des Kaders zwei Wochen in Quarantäne, das übrige Personal im Teil-Training – doch Kristian Arambasic konnte selbst diesen Wirrungen noch etwas Positives abgewinnen. Der Trainer des FC Oberneuland nutzte die für ihn spielfreien Wochenenden zu Gegner-Beobachtungen und nahm dabei auch den BSV Rehden zweimal unter die Lupe.

„Wir haben einen entscheidenden Vorteil: „Wir wissen ziemlich genau, was uns erwartet – aber die Rehdener nicht, was sie erwartet“, sagt der Trainer des FC Oberneuland vor dem Regionalliga-Duell seiner Mannschaft am Samstag ab 15.00 Uhr in den Rehdener Waldsportstätten.

Golombek: „Eine Überraschungsmannschaft“

BSV-Coach Andreas Golombek hatte zum Kiebitzen beim FCO keine Gelegenheit – denn die ersten beiden Partien der Bremer fielen wegen der Quarantäne aus. „Es ist also in mehrfacher Hinsicht eine Überraschungsmannschaft für uns“, gesteht der Fußballlehrer: „Wir wissen nichts vom Leistungsstand des Gegners.“

Arambasic, früher unter anderem Trainer beim VfB Oldenburg und Brinkumer SV, sieht sich generell jeden Kontrahenten zweimal an – und hält daran auch als FCO-Coach in der vierten Liga fest: „Wir sind der absolute Underdog in dieser Klasse – da muss man versuchen, jeden Prozentpunkt zu nutzen.“ Dass der BSV ihn dennoch überrascht, hat der Pädagoge trotzdem einkalkuliert: „Von dort war ja zu hören, dass sich noch etwas tut, bevor das Transferfenster schließt – und das ist ja bald so weit.“

Addy macht von Woche zu Woche Fortschritte. Aber niemand darf von ihm erwarten, dass er jetzt plötzlich die Welt einreißt.

Rehdens Trainer Andreas Golombek über den lange verletzten Addy-Waku Menga

Bis gestern konnte Golombek da noch nichts vermelden, „aber ich bin mir sicher, dass noch der eine oder andere zu uns stoßen wird“. Vorerst muss er mit dem bisherigen Kader auskommen – und auch der hat durch Corona gelitten. Oder besser: durch die Schutzimpfungen, die nicht alle seiner Akteure so leicht weggesteckt haben. Defensivmann Julijan Popovic hatte den zweiten Piks bereits vorige Woche bekommen, schaffte es bisher aber noch nicht zurück auf den Trainingsplatz. In dieser Woche kamen unter anderem Außenverteidiger Marco Kaffenberger und Torwart Maciej Czyzniewski an die Nadel. Golombek erwartet sie spätestens zum Abschlusstraining zurück, „aber wir müssen dann natürlich vorsichtig sein. Die Gesundheit ist das Wichtigste.“

Sollte es für Czyzniewski nicht reichen, könnte der erst vor knapp einer Woche verpflichtete Flemming Niemann (zuletzt Carl Zeiss Jena) zwischen die Pfosten rücken. „Der Junge hält ordentlich und ist ein guter Typ“, sagt Golombek über den 25-Jährigen, „aber auch Phil Wilhelm ist ein sehr guter Torhüter“, erinnert er an das 19-jährige Talent aus eigenen Reihen.

Bocar Djumo brummt Sperre ab

Fast eine ganze Generation weiter ist da Addy-Waku Menga (37), der nach seiner Syndesmose-Verletzung ebenso behutsam wieder ans Team herangeführt werden soll wie dessen zuletzt unter Wadenproblemen leidender Offensivkollege Jaroslaw Lindner (33). Keine Chance auf einen Einsatz hat hingegen Stürmer Bocar Djumo – nach seiner Ampelkarte während der jüngsten 0:3-Schlappe bei Werder Bremen II. „Deswegen haben wir das Spiel aber nicht verloren, sondern wegen unserer ersten halben Stunde“, unterstreicht Golombek: „Da haben wir die nötige Aggressivität vermissen lassen.“ Daran arbeiteten seine Akteure während der bisherigen Trainingswoche – mit Ausnahme der frisch Geimpften.

Arambasic hingegen hatte zuletzt alle Stammkräfte an Bord, die am Ende drei an Covid erkrankten Kicker sind genesen. Trotzdem – oder gerade wegen dieser Qual der Wahl – weiß er noch nicht, wen er gegen die Schwarz-Weißen aufstellt: „Dazu war die Pause einfach zu lang. Außer, dass Jonas Horsch im Tor steht, ist alles offen.“

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