D-Junioren verteidigen Titel in Varrel / Gastgeber landet vor Seckenhausen / „Super geklappt“

HSV kommt spät, dann aber gewaltig

Durch einen Treffer von Erolind Krasniqi (rechts) ging der HSV im Varreler Finale gegen Rostock schon früh mit 1:0 in Führung. Am Ende sprang ein klares 3:0 heraus. ·
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Durch einen Treffer von Erolind Krasniqi (rechts) ging der HSV im Varreler Finale gegen Rostock schon früh mit 1:0 in Führung. Am Ende sprang ein klares 3:0 heraus. ·

Varrel - Von Gerd TöbelmannDass es im Finale zu regnen anfing, störte die Macher des 37. D-Junioren-Fußball-Turniers des TuS Varrel in keinster Weise. Da auf Kunstrasen gespielt werden konnte, trotzte das Nass von oben den Organisatoren nur ein müdes Lächeln ab.

Wahre Freudenschreie stieß dagegen der Nachwuchs des Bundesligisten Hamburger SV aus, der seinen Titel durch ein 3:0 im Endspiel gegen Hansa Rostock verteidigte. Dabei fanden die Hansestädter ziemlich schleppend ins Turnier, wurden aber von Spiel zu Spiel besser.

„Das Turnier hat wirklich Spaß gemacht. Es hat alles super geklappt. Mein besonderer Dank gilt den Mannschaften aus Seckenhausen und Oldenburg, die bereit waren, viele Spieler des Turniers bei sich aufzunehmen. Das ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich“, lobte Mit-Organisator Gerrit Killig das Engagement. Wer nicht bei Gasteltern unterkam, der machte es sich in der Turnhalle der Varreler Grundschule gemütlich.

Wie in jedem Jahr hatten die Teams aus dem Kreis Diepholz einen mehr als schweren Stand. Gastgeber TuS Varrel und auch die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst blieben in Vor- und Zwischenrunde ohne eigenen Treffer. Konsequenz: Beide Teams spielten darum, wenigstens nicht Letzter zu werden. Durch ein 5:4 nach Elfmeterschießen gegen die TSG gelang dies dem Gastgeber. „Damit haben wir unser Ziel erreicht“, freute sich Varrels Trainerin Maike Klattenhoff, die das Team zusammen mit Stefan Behrens coacht. Und der fügte noch hinzu: „Nach dem 0:10 in der Vorrunde gegen Rostock gingen die Köpfe runter. Aber das hat nicht lange gedauert.“ Varrel hatte aber auch eine Hammergruppe erwischt, denn St. Pauli, Rostock und die Polen aus Bialystock wurden später mindestens Vierter.

Aber auch Seckenhausen erging es nicht besser. Dennoch war Trainer Edwin Lammers nicht unzufrieden: „Meine Jungs haben viel gelernt und einige kostenlose Lehrstunden erhalten.“ Und Lammers’ Trainer-Partner Maximilian Gillar ergänzte: „Wir waren froh, dass wir überhaupt dabei waren.“

Für Seckenhausen kommt das Saison-Highlight jedoch erst noch, denn am Samstag reicht der TSG ein Remis in Vilsen, um sich den Kreisklassen-Titel zu sichern.

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