4:0 – BSV kommt spät, aber gewaltig / Joker Dörgeloh zweifacher Torschütze

Saatci zerschlägt den Knoten im Brinkumer Dauerregen

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Sauwetter in Brinkum, dennoch behielten BSV-Spieler Kai Tönsmeyer (li.) und Türkspor-Kapitän Bayram Özkul gestern den Durchblick. Am Ende setzte sich der BSV mit 4:0 durch.

Brinkum - Von Arne Flügge. Es schüttete fast 90 Minuten aus Kübeln, und wie ein begossener Pudel stand Dennis Offermann im Dauerregen, trieb sein Teamt immer wieder nach vorn. Der Trainer von Fußball-Bremen-Ligist Brinkumer SV hatte gestern an der Seitenlinie alle Hände voll zu tun, weil sich seine Mannschaft im Heimspiel gegen den SV Türkspor lange Zeit richtig schwer tat, um dann in der Schlussphase doch noch einen hohen 4:0 (0:0)-Sieg herauszuschießen.

Zwar waren die Brinkumer von Beginn an die fußballerisch bessere und auch spielbestimmende Mannschaft gewesen, doch gegen die kompakten Gäste, die weit hinten drinstanden und auch gut verschoben, fiel den Hausherren zunächst noch wenig ein. Was Offermann freilich gar nicht gefiel. „Gegen eine so tief agierende Mannschaft haben wir uns in der ersten Halbzeit viel zu wenig bewegt, haben keine Löcher gerissen und sind auch nicht rechtzeitig in die Zweikämpfe gegangen“, monierte der BSV-Trainer. Und: In den ersten 45 Minute spielte sich Brinkum nicht eine Chance heraus.

Das wurde nach dem Wechsel besser. Auch, weil Offermann die Fehler seiner Mannschaft in der Halbzeit „deutlich angesprochen“ hatte. Allerdings hatten die Brinkumer zunächst eine Schrecksekunde zu überstehen, als Tuncay Selcik nach einem Freistoß nur den Pfosten traf (48.).

Danach spielte aber nur noch Brinkum, während Türkspor nun mit Mann und Maus verteidigte. Und Brinkum hatte jetzt auch Chancen. Mirko Duhn kam einen Schritt zu spät (50.), Jan-Christoph Kornau wurde gerade noch abgeblockt (52.), Ugur Saatci scheiterte an SV-Keeper Evren Boga (55.), ehe Kevin Gibek Pech hatte, dass sein Schlenzer zunächst an die Unterkante der Latte, von dort an den Innenpfosten und dann wieder heraussprang (61.).

Trotz dieser vergebenen Möglichkeiten wurde Brinkum nicht müde, weiter das gegnerische Tor zu berennen. Und jetzt wurde, trotz des weiterhin unerbittlichen Dauerregens, auch teilweise richtig gut kombiniert. „Die letzten 20 Minuten waren so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Wir haben richtig schöne Pässe gespielt. Das war einfach und macht richtig Spaß“, freute sich Offermann über die Schlussoffensive seiner Mannschaft.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Widerstand der Gäste brechen sollte. Und das passierte in der 79. Minute. Einen weiten Pass von Duhn verarbeitete Saatci herrlich in der Luft, tanzte noch den Torwart aus und schob zum 1:0 ein. Apropos Saatci: Der 30-Jährige durfte nur deshalb spielen, weil das Brinkumer Gnadengesuch an den Verband Früchte getragen hatte. Eigentlich hätte der Stürmer wegen einer Rotsperre aus dem Spiel gegen OSC Bremerhaven noch pausieren müssen, doch sein damaliger Gegenspieler hatte Saatci schriftlich entlastet.

Nur zwei Minuten nach der Führung markierte Saimir Dikollari nach Querpass des eingewechselten Marcel Dörgeloh das 2:0, ehe Dörgeloh per Kopfball auf 3:0 erhöhte (85.) und auch noch für das 4:0 verantwortlich zeichnete (90.+3). „Schade, ich hätte gern drei Tore gemacht, um den Ball zu behalten“, schmunzelte Dörgeloh.

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