Knieling scheidet in Horneburg verletzt aus / Pause zum Regenerieren nutzen

TuS Sulingen setzt Talfahrt in der Landesliga fort – 21:33

Verletzte sich in Horneburg erneut am lädierten Sprunggelenk: Sulingens Rückraumakteur Jannik Knieling.
+
Verletzte sich in Horneburg erneut am lädierten Sprunggelenk: Sulingens Rückraumakteur Jannik Knieling.

Sulingen - Die Zahl an technischen Fehlern war zu groß: Die Landesliga-Handballer des TuS Sulingen unterlagen am Sonnabend vor knapp 100 Zuschauern beim VfL Horneburg mit 21:33 (7:15) und bauten ihre Negativserie auf nunmehr 1:11 Punkte aus.

„Horneburg war wirklich stark“, lobte Sulingens Trainer Hartmut Engelke den Gegner. Der 46-Jährige ist erstmal froh, dass nun die Festtage kommen: „Wir nutzen jetzt einmal die zweiwöchige Pause zum Regenerieren.“ Die Spieler sollen ihre Blessuren auskurieren. Im neuen Jahr stößt dann auch Linkshänder Björn Meyer (Zeigefinger der rechten Hand gebrochen) wieder zum Aufgebot dazu.

Die Sulestädter lagen von Beginn an im Hintertreffen (2:3/7.). Jan Scharf verwandelte einen Siebenmeter zum 4:6 (14.). „Bis dahin sah es in einem ansehnlichen Spiel noch ganz gut aus“, unterstrich der C-Lizenz-Inhaber. Doch danach setzten sich die Gastgeber auf 9:4 (16.) ab. Engelke nahm eine Auszeit, gab neue Anweisungen. Die Horneburger nutzten die Fehler der Sulinger eiskalt aus, zogen auf 12:4 (18.) davon. „Ein Acht-Tore-Rückstand war eine zu hohe Bürde“, urteilte der TuS-Coach. Bei den Hausherren zog der erfahrene Linkshänder Timo Meyn (8/5) die Fäden. Er verlagerte geschickt das Spiel zur linken Seite. Probleme hatte der Tabellenneunte auch mit dem robusten Kreisläufer Henrik Grünheid, der sechs Mal traf und mehrere Siebenmeter riss. „Da haben wir in der Deckung falsch gestanden“, monierte Engelke, der nach 25 Minuten umdisponieren musste, denn Jannik Knieling knickte mit dem lädierten Sprunggelenk erneut um und musste danach passen. Somit fiel ein weiterer Leistungsträger in der zweiten Reihe aus.

Nach dem Wechsel verkürzte Allrounder Jan Scharf per Strafwurf auf 10:16 (34.). Bis zum 12:18 (37.) blieb es beim Sechs-Tore-Abstand. „Wir waren nicht in der Lage, das Spiel noch zu drehen. Das Nervenkostüm meiner Spieler ist angekratzt, das Selbstvertrauen fehlt“, sagte Engelke. Die Horneburger schlugen weiter aus den technischen Fehlern Kapital, schlossen gut neun Tempogegenstöße erfolgreich ab und führten beim 28:18 (52.) erstmals mit zehn Treffern. Das 20. Tor für die Gäste erzielte Julian Wilkens zum 20:29 (54.).

Eine solide Leistung boten die Torhüter Tobias Tannert (erste Halbzeit) und Gerrit Uhlhorn (zweite Hälfte), doch die siebte Saisonniederlage konnten auch sie nicht verhindern.

mbo

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Fossilien-Grube Messel feiert 25 Jahre Welterbe

Fossilien-Grube Messel feiert 25 Jahre Welterbe

Von Black Power bis George Floyd: Sport als politische Bühne

Von Black Power bis George Floyd: Sport als politische Bühne

Unterwegs mit einem abgespeckten Slim-Bike

Unterwegs mit einem abgespeckten Slim-Bike

Wolle, Wärme und Wandern im Sarntal

Wolle, Wärme und Wandern im Sarntal

Meistgelesene Artikel

Marcel Heyer bleibt in Wagenfeld

Marcel Heyer bleibt in Wagenfeld

„An Aufgabe denke ich nicht“

„An Aufgabe denke ich nicht“

Fußballfrei – und plötzlich zwickt der Rücken

Fußballfrei – und plötzlich zwickt der Rücken

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Kommentare