Chylinski bleibt beim 25:25 ohne Feldtor

HSG Barnstorf/Diepholz erkämpft Punkt bei den „Schwänen“

Bot am Sonnabend in Schwanewede eine durchwachsene Leistung: Raul-Lucian Ferent vom Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz. Der 34-Jährige trug sich beim 25:25 viermal in die Torschützenliste ein.

Schwanewede - Die HSG Barnstorf/Diepholz bleibt auch nach dem dritten Spieltag in der Handball-Oberliga ungeschlagen. Der Tabellenzweite erreichte am Sonnabend bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen ein 25:25 (13:14). „Wir haben gegen einen guten Gegner einen Punkt geholt“, sagte Barnstorfs Trainer Dag Rieken.

Die Gäste kassierten durch einen fragwürdigen Siebenmeter, den Marc Blum (4/2) zum 25:25 verwandelte, in den Schlusssekunden den Ausgleich. Rieken nahm danach ein Team-Timeout, gab Anweisungen für den letzten Angriff. Die „Schwäne“ blockten den Wurf von Stefan Beljic (6) ab. Den Abpraller bekam Martin Golenia. Der 27-Jährige wurde gefoult, verdrehte sich dabei das rechte Knie und musste vom Feld getragen werden. Er kam zur Untersuchung ins Krankenhaus, es besteht der Verdacht auf Kreuzbandriss. Eine MRT-Untersuchung soll Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. 

Den anschließenden Freiwurf von Kamil Chylinski wehrte Schwanewedes Torwart Theo Krüger ab. Der Goalgetter hatte keinen guten Tag erwischt, denn er blieb ohne Feldtor, brachte von fünf Strafwürfen vier im Kasten unter.

Die Barnstorfer traten ohne den erkrankten Mittelmann Steffen Brüggemann (grippaler Infekt) und Linksaußen Tobias Mundhenke (lädierte Schulter) an. „Wir sind nicht gut ins Spiel hineingekommen. Das lag an unserer Offensive. Wir haben die Angriffe teilweise überhastet abgeschlossen“, monierte der 48-jährige B-Lizenz-Inhaber. Beim 5:5 (12.) durch Arunas Srederis stand die Begegnung zum vierten Mal unentschieden. Raul-Lucian Ferent brachte den letztjährigen Tabellensiebten beim 6:5 (13.) erstmals in Front. 

Der 34-Jährige sollte im mittleren Rückraum die Fäden ziehen, spielte aber die Konzeptionen nicht konsequent durch. Die Gastgeber führten nach einem Treffer von Kai Norman Rudolph mit 10:8 (20.). Rieken nahm eine Auszeit, brachte Beljic. Der Serbe traute sich im halblinken Rückraum etwas zu, egalisierte mit einem Doppelpack zum 13:13 (29.). Schwanewedes Rückraumakteur Lukas Feller (7) sorgte für den 14:13-Pausenstand.

Intensives Spiel von beiden Seiten

„Auch nach dem Wechsel haben die Zuschauer ein ganz intensives und schnelles Spiel gesehen. In der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt“, unterstrich Rieken. Chylinski traf mit verwandeltem Siebenmeter zum 15:15 (32.), und Jan Linné gelang das 16:15 (33.). Die Barnstorfer ließen sich auch von einem 19:21-Rückstand (44.) nicht aus der Ruhe bringen, kämpften weiter. Auch der in der zweiten Hälfte für Frederik Hohnstedt (hielt ordentlich, aber nicht so stark wie in den ersten zwei Spielen) eingewechselte Keeper Donatas Biras wehrte den einen oder anderen Ball ab.

In der Endphase lagen die Gäste mit 23:22 (49.) und 25:24 (56.) vorn, aber Srederis, Ferent und Chylinski (setzte beim Stand von 23:23 einen Strafwurf über die Latte) vergaben gute Chancen, um den Sack zuzumachen. So blieb es Marc Blum vorbehalten, nervenstark einen Strafwurf zum 25:25-Endstand zu verwandeln. Für die „Schwäne“ war’s das dritte Unentschieden im dritten Oberliga-Spiel.

mbo

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