Knie lädiert: TuS-Keeper humpelt noch, will aber morgen in Bückeburg spielen

Halb so wild – Jamieson beißt auf die Zähne

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Das rechte Knie schmerzt – Sulingens Torwart Marc Jamieson musste gegen Sudweyhe ausgewechselt werden. Gestern gab der 26-Jährige aber eine erste Entwarnung.

Sulingen - Als Marc Jamieson nach dem Crash mit Maik Behrens schreiend am Boden liegen blieb, war die Befürchtung groß, dass dem Torwart des TuS Sulingen Schlimmeres zugestoßen war. Doch noch während seine Mitspieler den 3:1-Bezirkspokalsieg gegen den TuS Sudweyhe perfekt machten, kühlte der 26-Jährige eifrig das lädierte rechte Knie. Mit Erfolg: Das Gelenk schwoll nicht weiter an. Jamieson ist sogar voller Tatendrang, schon morgen (19.30 Uhr) im Landesliga-Spiel beim VfL Bückeburg wieder zwischen den Pfosten zu stehen.

„Ich humple zwar noch ein bisschen“, sagte gestern der TuS-Keeper: „Aber ich werde es beim Abschlusstraining versuchen.“ Im ersten Moment sei der Schock jedoch groß gewesen: „Das Knie ist ein altes Leiden bei mir“, verrät Jamieson, „als es nach der Situation angefangen hat zu pochen, habe ich mir schon Sorgen gemacht.“ Auch gestern habe er das Gelenk „nicht richtig durchstrecken und eindrehen können“. Doch Innenband oder Meniskus seien wohl nicht betroffen, da auch die Schwellung zurückgegangen sei.

Auch Sulingens Co-Trainer Thorolf („Toto“) Meyer gab Entwarnung: „Es sah anfangs schlimmer aus als es wohl ist.“ Falls es für einen Einsatz Jamiesons morgen beim Oberliga-Absteiger doch noch nicht reichen sollte, bleibt Meyer gelassen. „Wir haben ja auch David Schröder. Also Bauchschmerzen bereiten mir unsere Torhüter-Konstellation sicher nicht.“

Derjenige, der morgen im Sulinger Kasten steht, wird vor allem bei Bückeburgs ruhenden Bällen gefragt sein: „Es ist eine ziemlich athletische Truppe“, sagt Meyer über den Liga-Konkurrenten: „Deshalb müssen wir bei Standards hellwach sein.“ Ansonsten erwartet der 37-Jährige eine Mannschaft, die nach Ballgewinnen in Form von hohen Bällen schnell umschaltet. „Deshalb kann es sein, dass wir dieses Mal etwas tiefer als sonst stehen werden“, meint Meyer: „Allerdings werden wir uns ganz sicher nicht einigeln.“

Das 0:2 zum Ligastart hat die Sulinger zwar geärgert, verunsichert hat es sie nicht. Das Team von Walter Brinkmann und Meyer scheint sich langsam einzuspielen, deshalb wird auf Kontinuität gesetzt. In den bisherigen drei Pflichtspielen standen neun Spieler immer in der Startelf. Auch wenn Meyer betont, dass die erste Elf „noch nicht in Stein gemeißelt ist“, wird es auch morgen kaum Überraschungen geben.

Bei Bückeburg muss Trainer Timo Nottebrock derzeit noch improvisieren. In Alexander Bremer ist der beste Torjäger (zehn Treffer) der vergangenen Saison noch verletzt, zuletzt wussten vor allem Kapitän Niko Werner in der Abwehr und Bastian Könemann in der Offensive zu überzeugen.

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