Heiligenroder Herren nur 8:8 gegen Hemmingen / Hippler: „Besser als nichts“

Knapp an Katastrophe vorbei

Heiligenrode - Wichtiger Teilerfolg für den TSV Heiligenrode im Abstiegskampf der Tischtennis-Verbandsliga. Beim SC Hemmingen-Westerfeld erkämpften Spitzenspieler Dietmar Scherf und Co. ein verdientes 8:8 und verhinderten so das Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz. Restlos zufrieden wirkte TSV-Youngster Tobias Hippler allerdings nicht: „Es wird eine ganz harte Saison. In Hemmingen hätten wir eigentlich gewinnen müssen. Aber besser als nichts.“

Ohne „Hippi“ wäre es indes wohl nichts geworden. Einmal mehr präsentierte sich der 14-Jährige in absoluter Galaform. An der Seite von Jan Grashoff brillierte Hippler bereits im Doppel, wehrte vier Matchbälle ab und „breakte“ das Hemminger Spitzenduo Scholz/Windheim in fünf Sätzen.

Doppel Scherf/Schulz

tütet das Remis ein

Noch besser lief es für Heiligenrodes Nummer zwei dann im Einzel. Erst filetierte Hippler Abwehrstratege Guido Hehmann, und ließ sich selbst vom ehemaligen Werderaner Martin Scholz nicht aus der Ruhe bringen. In vier Sätzen kochte er den Ex-Zweitligaakteur zum zwischenzeitlichen Heiligenroder 6:5 ab. Aber Hemmingens Konter sollte nicht lange auf sich warten lassen. Erst blieb die TSV-Mitte in Gestalt von Stefan Schulz sowie Andre Meyer glücklos, ehe das 1:3 von Viktor Mittelstädt gegen Mirko Kernein die Gäste noch weiter zurückwarf.

Eine empfindliche Schlappe drohte, doch zum Glück des TSV bewies Jan Grashoff Nerven wie Drahtseile. Mit 11:8 im Entscheidungssatz kämpfte sich der Youngster gegen Thomas Windheim ins Ziel, so dass ein Punkt wieder in Reichweite lag. Zumal das Heiligenroder Paradedoppel Scherf/Schulz gegen Scholz/Windheim vor einer lösbaren Aufgabe stand. Mit etwas Mühe wurde das TSV-Tandem auch seiner Favoritenstellung gerecht und rettete in vier Durchgängen den Teilerfolg. Zumindest der Schlussspurt stimmte Hippler versöhnlich: „Wenn man 6:8 zurück liegt, muss man mit einem Punkt zufrieden sein. Eine Niederlage wäre richtig katastrophal gewesen.“ · drö

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