Rallye Stemweder Berg

Knacker dominiert und feiert Start-Ziel-Sieg

Feierte in Lübbecke einen zweifachen Klassensieg: Das Rallye-Duo Nico Knacker/Enrico Flores-Trigo.
+
Feierte in Lübbecke einen zweifachen Klassensieg: Das Rallye-Duo Nico Knacker/Enrico Flores-Trigo.

Nico Knacker hat einen starken Auftritt bei der Rallye Stemweder Berg hingelegt: An der Seite von Enrico Flores-Trigo gewann er in seiner Klasse. Für Christian Riedemann verlief das Wochenende nicht ganz so gut, der Kirchdorfer landete im Graben – sammelte am Ende aber dennoch Selbstvertrauen.

Lübbecke – Die Erleichterung bei den Fahrern und ihren Teams war spürbar. Denn erstmals nach knapp zwei Jahren ging am Wochenende wieder ein Lauf der Deutschen Rallye Meisterschaft über die Bühne. Sportlich lief die ADAC Rallye Stemweder Berg für den Kirchdorfer Christian Riedemann und Beifahrerin Lara Vanneste nicht nach Plan. Nach einem ordentlichen Freitag fuhr sich das Team am Samstagmorgen mit seinem Skoda Fabia R5 in einen Graben fest.

Da die Rettungsaktion neun Minuten dauerte, verpasste das Team den Start zur dritten Wertungsprüfung und kassierte auch noch eine Zeitstrafe. Damit waren die vorderen Plätze in der Klasse Rally2 in weite Ferne gerückt.

Positivere Ergebnisse verzeichnete Nico Knacker. An der Seite von Enrico Flores-Trigo feierte er den Klassensieg in der Klasse RC4 und in der 2WD-Meisterschaft. „Das Wochenende war der Wahnsinn. Bei bestem Wetter auf so spannenden Prüfungen mit einem tollen Team. Meinetwegen hätten wir noch länger in unserem Opel Adam R2 sitzen bleiben können“, betonte Flores-Trigo.

Der Startschuss war am Freitagabend um 18.12 Uhr gefallen. Und Knacker machte seinen Konkurrenten von Beginn an klar, dass an diesem Wochenende mit ihm zu rechnen sein wird. Der Rundkurs „Schierlage“ wurde zweimal gefahren, dabei erarbeitete sich der 23-jährige Knacker in seiner Klasse bereits einen Vorsprung von 27,6 Sekunden – Platz 13 in der Gesamtwertung. Knacker selbst war erstaunt: „Es war unglaublich, dass wir uns so schnell vorkämpfen konnten. Enrico hat einen großartigen Job gemacht, da gibt es keinen Zweifel.“ Am Abend wechselte das Serviceteam die gerissenen Bremsscheiben, ansonsten habe es keinerlei Probleme am Fahrzeug gegeben.

Mit bestem Gefühl nahm das Duo Knacker/Flores-Trigo am Samstagmorgen zunächst die Wertungsprüfung „Eisbergen“ in Angriff. Bis zum ersten Servic – von insgesamt drei an diesem Tag – erhöhte der Sulinger den Abstand auf 38 Sekunden. Bei acht von insgesamt zwölf Prüfungen fuhr das Duo Bestzeit in seiner Klasse.

Auf der letzten Wertungsprüfung „Eggetal“, die als Power-Stage galt und somit noch mehr Punkte erzielt werden konnten, holte Knacker noch einmal einige Sekunden heraus und vergrößerten den Abstand auf den Zweiten Armin Holz auf letztendlich 2:30 Minuten.

Bei dieser Wertungsprüfung hatte auch Riedemann in seinem Skoda noch mal Grund zu guter Laune. Er fuhr hier die Bestzeit und sammelte damit Bonuspunkte in der Meisterschaft. „Natürlich haben Lara und ich uns den Verlauf der Rallye anders vorgestellt. Dennoch machen die drei Bestzeiten zum Ende der Rallye viel Mut“, betonte Riedemann in einer Pressemitteilung.

In Lübbecke stand auch der ADAC Opel-e Rally Cup an. Hier war der Martfelder Christian Lemke dabei. Mit Beifahrer Jan-Eric Bemmann lag der 21-Jährige nach der zehnten Wertungsprüfung noch auf Rang drei in der Division NCE. Doch dann versagte ein Differenzial, sodass sie zwei Kilometer vor dem Ziel ihren Boliden abstellen mussten. „Es überwiegt jedoch das Positive des Wochenendes: Wir konnten uns gegenüber einem starken europäischen Starterfeld behaupten“, hieß es in einer Pressemitteilung des Teams Lemke/Bemmann.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

Seckenhausen bei allen auf dem Radar

Seckenhausen bei allen auf dem Radar

Seckenhausen bei allen auf dem Radar
Sergiy Dikhtyar sagt „Ja“ zu Wagenfeld

Sergiy Dikhtyar sagt „Ja“ zu Wagenfeld

Sergiy Dikhtyar sagt „Ja“ zu Wagenfeld
TuS Sulingen mehrere Wochen ohne Jona Hardt

TuS Sulingen mehrere Wochen ohne Jona Hardt

TuS Sulingen mehrere Wochen ohne Jona Hardt

Chef Stradtmann erfreut „Langeweile“ bei der Versammlung

Chef Stradtmann erfreut „Langeweile“ bei der Versammlung

Kommentare