Klenke – der knipsende Keeper

Sulinger Festspiele auch beim 2:1 gegen Eilvese

Lauritz Mühlenhardt (l.) und sein TuS Sulingen II setzten sich mit 2:1 gegen Eilvese durch. - Foto: Schlickmann
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Lauritz Mühlenhardt (l.) und sein TuS Sulingen II setzten sich mit 2:1 gegen Eilvese durch.

Sulingen - Von Felix Schlickmann. Der TuS Sulingen II ist und bleibt das Team der Stunde. Selbst die schier übermächtige Fußballmannschaft vom bisherigen Bezirksliga-Spitzenreiter STK Eilvese schaffte es am Samstag vor 120 Zuschauern nicht, die Spieler von Trainer Mustafa Cali aufzuhalten. Gegen Eilvese gab es für den TuS beim 2:1 (1:0) den neunten Sieg in Serie, seit 15 Spielen in Folge sind die Sulestädter ungeschlagen. Die letzte Niederlage kassierten sie am zweiten Spieltag – in Eilvese.

„Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey!“, schallte es durch den Sulinger Sportpark. Ausgiebig feierte die Mannschaft den Sieg mit ihrem Trainerstab um Cali. „Ich bin im Moment ein bisschen sprachlos“, strahlte der 38-Jährige: „Die Jungs haben es sich über die Saison verdient, Erster zu sein.“

Auch gegen Eilvese war der „Dreier“ nicht unverdient. Die Gastgeber waren von Anfang an präsent und ließen der bärenstarken Eilveser Offensive um den Ex-Sulinger Hussein Saade kaum Luft. Das Geschehen spielte sich folglich im Mittelfeld ab, erst in der 30. Minute wurde es brenzlig. Nach einer Linksflanke verarbeitete Julian Miklis den Ball gekonnt und schloss ins kurze Eck ab. STK-Keeper Felix Bibow lenkte den Ball zur Ecke. Nach dieser kam Till Linsenhoff an den Ball und traf (31.). Mit dem 1:0 ging es in die Pause.

Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel waren dann turbulenter als die gesamten 45 zuvor. Marius Niemeier ließ sich von Eilveses Marcel Biler vernaschen, Linsenhoff bereinigte die Situation regelwidrig. Den fälligen Elfmeter verwandelte Hussein Saade zu seinem 28. Saisontor (52.).

Doch Sulingen zeigte sich nicht geschockt. Innerhalb kürzester Zeit brach Miklis zweimal durch die Defensive der Gäste. Erst scheiterte er mit seinem Heber aus 15 Metern (54.). Doch dann machte er es besser, spitzelte den Ball an Bibow vorbei und wurde vom Keeper gefoult: wieder Strafstoß. Das war das Stichwort für Torwart Yanik-Luca Klenke. Der Schlussmann rannte nach vorne und verwandelte den Elfer rechts unten zu seinem zweiten Saisontor (56.).

Den Gästen fiel danach wenig ein, sie probierten es mit Weitschüssen. Kapitän Ali Saade zielte links vorbei (61.), Mohamed Saades Abschluss lenkte Klenke stark über die Latte (73.). Doch dann nahm der Druck zu, Sulingen gelang kaum Entlastung. „Mir tut alles weh“, klagte Klenke zehn Minuten vor Schluss: „Ich kann nicht mehr.“

Doch der Keeper konnte noch. Und zwar so gut, dass er erst Sebastian Stannehls Schuss mit einem starken Reflex parierte (84.) und dann einen Freistoß von Tobias Alker an die Latte lenkte (90.). Der 21-Jährige frustrierte Eilvese. Und der Frust entlud sich. Ali Saade ging überhart gegen Bennet Könker zu Werke: Gelb-Rot (87.). Andreas Kogler sah für seinen Grabscher gegen Linsenhoff sogar glatt Rot (90.+2).

Nach dem Abpfiff meckerte der gefallene Spitzenreiter über Schiedsrichter Felix Goebel (SV Dreye). Und der neue Tabellenführer feierte.

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