Sulestädter machen Sack nicht zu und unterliegen Wietzen 3:4 / Drei Kafemann-Tore

Kleins Urteil: „Sulingen hat sich selber geschlagen“

Sulingens Kapitän Svend Kafemann (l.), hier im Zweikampf mit Wietzens Marcel Alpert, erzielte zwar drei Tore, aber der Tabellenzweite verlor gestern trotzdem mit 3:4. ·
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Sulingens Kapitän Svend Kafemann (l.), hier im Zweikampf mit Wietzens Marcel Alpert, erzielte zwar drei Tore, aber der Tabellenzweite verlor gestern trotzdem mit 3:4. ·

Sulingen - Von Matthias BorchardtSieben Tore, drei Elfmeter, mehrere Fehler und ein glücklicher Sieger: Der ambitionierte Fußball-Bezirksligist FC Sulingen nutzte gestern sein Plus an Chancen nicht, unterlag dem TSV Wietzen unerwartet mit 3:4 (2:1).

„Beim Stand von 2:1 mussten wir das Spiel für uns entscheiden. Wir haben es versäumt, den Sack zuzumachen“, ärgerte sich Sulingens Trainer Dirk Meyer über verschenkte Punkte. Wietzens Coach Torsten Klein nahm den „Dreier“ dankend mit, sagte treffend: „Sulingen hat sich selber geschlagen.“

In einer zerfahrenen ersten Hälfte dominierten zunächst die Abwehrreihen. Die Sulinger Offensivkräfte Svend Kafemann und Jens Grunert bewegten sich zwar gut, aber die Bälle in die Spitze kamen nicht an. Überraschend holten die Gäste einen Elfmeter heraus. FCS-Torhüter Patrick Kühn hatte nach einem Einwurf von Viktor Seiberlich den Ball vertändelt. Daniel Müller ging dazwischen und kam zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Maurice Gaede zum 1:0 (30.) für den Tabellenelften. Dieser Treffer rüttelte die Sulestädter wach, die nun vermehrt den Vorwärtsgang einlegten. Nach einer Freistoß-Hereingabe von Martin Roughley bekam Marcel Alpert den Ball an die Hand. Schiedsrichter Marc-Oliver Reschke (SC Marklohe) zeigte erneut auf den Punkt. Svend Kafemann vollstreckte sicher zum 1:1 (37.). Nur 60 Sekunden später nutzte der Kapitän des FC Sulingen eine Vorlage von Jens Grunert mit seiner zweiten „Bude“ zum 2:1 (38.). Die Wietzener verloren danach immer mehr an Sicherheit. Der Tabellenzweite setzte nach, kam zu Chancen. Dennis Griffel (vorbei/41.) und Kafemann (daneben/45.) vergaben das 3:1. Und Nils Kummer scheiterte an TSV-Schlussmann Andre Schreuder (45.).

Nach dem Wechsel fand Griffel in Schreuder seinen Meister (55.). Glück hatte der angeschlagene Keeper, als Grunert (59.) und Kafemann (67.) aus kurzer Distanz neben den Kasten zielten. Die Gastgeber stürmten vor 130 Zuschauern weiter, und Kafemann setzte das Leder an den Pfosten (69.). Nur 60 Sekunden später gelang Daniel Müller nach einem Fehler von Viktor Seiberlich das 2:2 (70.). Es kam noch besser für den Außenseiter, denn Benjamin Bauer schloss nach einer Vorlage von Metin Boran einen Konter mit dem 3:2 (77.) ab. Nur wenig später markierte Kafemann mit seinem dritten Tor das 3:3 (79.).

Es ging weiter hoch her, denn Schiri Marc-Oliver Reschke verhängte einen dritten Strafstoß. Wietzens Roman Fiterer verwandelte einen fragwürdigen Elfer (FCS-Akteur Torben Schoof soll Benjamin Bauer gefoult haben) zum 4:3 (81.). In den Schlussminuten verteidigte das Klein-Team geschickt den Vorsprung.

Nach der Partie handelte sich Sulingens Stefan Rosenthal wegen Meckerns noch die Ampelkarte ein.

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