Wietzens Coach muss und darf aus 21 Akteuren wählen / Marklohes Manndecker Lühring und sechs A-Junioren als Neuzugänge

Kleins Qualen dürften unglückliche Spieler hervorbringen

Trainer Torsten Klein (hinten v.l.) mit seinen Zugängen Sascha Karsten, Tim Lühring, Moritz Dreyer, (vorne v.l.) Tobias Pielhop, Fabian Kubiak und Kristoph Stegmann. Es fehlt Lennart Stührmann aus der zweiten A-Jugend des SV Werder Bremen. ·
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Trainer Torsten Klein (hinten v.l.) mit seinen Zugängen Sascha Karsten, Tim Lühring, Moritz Dreyer, (vorne v.l.) Tobias Pielhop, Fabian Kubiak und Kristoph Stegmann. Es fehlt Lennart Stührmann aus der zweiten A-Jugend des SV Werder Bremen. ·

Wietzen - Von Carsten DrösemeyerFeuertaufe gelungen: Obwohl Trainernovize Torsten Klein den Fußball-Bezirksligisten TSV Wietzen in der vergangenen Saison völlig „unbeleckt“ als Coach übernahm, führte er die Wietzer souverän zum Klassenerhalt.

Am Ende landete der einstige Klassekeeper mit seinem Team sogar auf einem respektablen siebten Platz. So lässt Klein die Spielzeit Revue passieren: „Für mein erstes Jahr als Trainer lief es wirklich gut. Ich hätte mir den Wechsel vom Spieler zum Coach schwieriger vorgestellt. Aber das Team hat es mir auch äußerst einfach gemacht.“

Trotz seines gelungenen Starts ins Trainergeschäft warnt Klein allerdings davor, die Zukunft rosarot zu malen: „Das wird wieder ein knüppelhartes Jahr für uns. Die Bezirksliga wird immer ausgeglichener. Es wird fast immer auf die Tagesform ankommen. Am Ende dürften Kleinigkeiten den Ausschlag über Klassenerhalt oder Abstieg geben.“ Damit diese Kleinigkeiten am Schluss zugunsten des TSV sprechen, setzt Klein in erster Linie auf bewährte Leistungsträger wie Schlussmann Andre Schreuder, Abwehrchef Richard Fiterer, Regisseur Roman Fiterer und Goalgetter Maurice Gaede. „Das ist unser Gerüst“, sagt Klein. Allerdings baut er auch massiv auf seine hochkarätigste Neuverpflichtung: „In Tim Lühring konnten wir einen echt starken Manndecker vom SC Marklohe loseisen. Dadurch gewinnen wir an Qualität hinzu.“

Zudem freut sich Wietzens Coach über sechs vielversprechende Neuzugänge aus dem Jugend-Bereich. Von Werder Bremens zweiten A-Junioren stößt Lennart Stührmann zum TSV, dem TuS Sulingen wurden Kristoph Stegmann sowie Moritz Dreyer weggeschnappt und aus der eigenen A-Jugend rücken Tobias Pielhop, Sascha Karsten sowie Fabian Kubiak in die Erste auf. Daraus wird eine gesunde Mischung aus routinierten Kräften und Nachwuchstalenten, wie Klein findet: „Das lässt sich alles sehr gut an. Mir stehen 21 Spieler zur Verfügung. Endlich habe ich die Qual der Wahl.“ Einziger Haken: Der Wietzer Trainer muss einen relativ großen Kader „bespaßen“. Sämtliche Akteure zufriedenzustellen, dürfte kaum möglich sein. Doch dem Erfolg ordnet Klein dies bewusst unter: „Es geht nicht darum, dass jeder glücklich ist. Klar wird es Härtefälle geben, aber wenn wir am Ende wieder souverän den Klassenerhalt einfahren, dann können ruhig einige Spieler manchmal grummeln.“

Sollte Wietzen erneut ähnlich geschlossen auftreten wie in der vergangenen Spielzeit, dann sollte sich das Grummeln ohnehin in Grenzen halten. Zumindest der Klassenerhalt stellt ein realistisches Ziel dar.

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