Aber nach dem 5:8 gegen Oldendorf II ist Regionalliga in weiter Ferne / Schneider vergibt drei Matchbälle

Kleinert schreibt Relegation noch nicht ab

Melanie Schneider (li.) und Nele Puls gewannen ihr Doppel recht sicher.

Kreis-Diepholz - HEILIGENRODE (drö) · Rückschlag für Tischtennis-Oberligist TSV Heiligenrode im Kampf um die Vizemeisterschaft: Mit 5:8 unterlag das Team um Spitzenspielerin Denise Kleinert trotz Heimvorteils in der Spvg. Oldendorf II einem direkten Aufstiegskonkurrenten.

Kein Wunder, dass Kleinert nach der Pleite die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben stand: „Das ist sehr ärgerlich und bitter. Diese Niederlage war komplett unnötig.“ Vermeidbar wäre sie in der Tat in jedem Fall gewesen. Obwohl Heiligenrode ein 2:0-Traumstart glückte, standen sie am Ende mit leeren Händen da. Der Grund: Oldendorf trat erstmalig in dieser Saison in Bestbesetzung an und hatte im entscheidenden Moment auch das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite.

So scheiterte Melanie Schneider in ihrem Auftakteinzel hauchzart an Vorhand-Kanonierin Yvonne Bressert, und beim Stand von 4:4 konnte Shootingstar Nele Puls gegen Katrin Hoffmann nach einem 2:1-Satzvorsprung im vieten Durchgang eine 7:4-Führung nicht ins Ziel retten. Damit war Oldendorf am Drücker. Erst unterlag Abwehr-Strategin Ricarda Hubert überdeutlich gegen Maren Henke und nach einem blitzsauberen Konter durch Puls, die Oldendorfs Spitzenspielerin, Bressert, sensationell nieder hielt, warf das knappe 2:3 von Kleinert gegen Hoffmann Heiligenrode wieder zurück.

Noch war allerdings nichts verloren. Schließlich stand Schneider bei drei Matchbällen dicht vor einem Sieg. Doch Kontrahentin Henke kämpfte verbissen und triumphierte mit 13:11 im fünften Satz zum Oldendorfer 8:5. Trotzdem ist Kleinert nicht bereit, die Aufstiegsrelegation bereits abzuschreiben: „Noch ist alles drin. Abgerechnet wird am Schluss.“

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