Heiligenroderinnen drehen Rückstände in Hildesheim / Sieg auch in Watenbüttel

Kleinert und Puls nervenstark

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Heiligenrodes Ricarda Hubert zeigte in Watenbüttel eine ganz starke Leistung. ·

Heiligenrode - Pflichtaufgabe souverän gelöst: Mit 8:3 triumphierte Tischtennis-Oberligist TSV Heiligenrode beim PSV GW Hildesheim, und auch einen Tag später ließen Spitzenspielerin Nele Puls und Co. nichts anbrennen. Der 8:2-Erfolg beim TSV Watenbüttel bedeutete für das ambitionierte Kreisteam den zweiten Sieg im dritten Spiel. Im Kampf um die Vizemeisterschaft liegt Heiligenrode derzeit voll im Soll.

PSV GW Hildesheim – TSV Heiligenrode 3:8:„Nach der Auftaktniederlage gegen den designierten Meister aus Göttingen war das eine richtig runde Sache. Obwohl wir uns anfangs schon durchbeißen mussten“, zog Heiligenrodes Nummer zwei Denise Kleinert zufrieden Bilanz. Gerade mit sich selbst konnte sie auch allemal zufrieden sein. Nach verteilten Doppeln lag Kleinert gegen Elisa Füldner bereits mit 0:2 Sätzen zurück, ehe sie sich immer besser ins Match reinfuchste und noch mit 11:7 im Entscheidungssatz triumphierte. Ein erster Tiefschlag für Hildesheim, den Nele Puls umgehend einen weiteren folgen ließ. Denn: Auch sie wandelte gegen Birgit Rauth ein 0:2 in ein 3:2 um. Damit war die Moral der Gastgeberinnen praktisch gebrochen. Lediglich Denise Burgdorf war im unteren Paarkreuz weder von Ricarda Hubert noch von Melanie Schneider zu bezwingen – alle übrigen Partien entschied Heiligenrode für sich.

TSV Watenbüttel – TSV Heiligenrode 2:8:Noch weniger Mühe hatte das Heiligenroder Team dann einen Tag später in Watenbüttel. Bereits zwei gewonnene Doppel (Kleinert: „Das passiert bei uns ja nicht so oft.“) stellten die Weichen frühzeitig auf Sieg. Zumal die Gäste auch im Einzel eindeutig den Ton angaben. Lediglich Watenbüttels Spitzenspielerin Joanna Jerominek spuckte Heiligenrode mit Erfolgen gegen Denise Kleinert und Nele Puls etwas in die Suppe, wirklich versalzen konnte sie diese jedoch nicht. Am Ende wickelte Defensivspezialistin Ricarda Hubert mit einem Dreisatztriumph über Aleksandra Jerominek das mühelose 8:2 endgültig in trockene Tücher und erstaunte mit ihrer tadellosen Leistung selbst Teamkollegin Kleinert: „Ricarda musste ja kurzfristig ihren Noppenbelag austauschen, da der alte sich aufgelöst hatte. Dafür war das eine richtig starke Vorstellung.“

Auch mit der Heiligenroder Mannschaftsleistung zeigte sich Kleinert überaus einverstanden: „Wir können sicherlich um Platz zwei mitspielen. Ob uns die Vizemeisterschaft dann allerdings etwas nutzt, bleibt abzuwarten. Der Zweite spielt zwar eine Relegation, steigt aber sogar im Erfolgsfall nicht sicher in die neue Regionallliga auf. Er gilt dann lediglich als erster Nachrücker.“ · drö

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