Auch Vilserin Edda Wassermeyer-Delekat überzeugt

Kleinert nach DM-Silber happy

Denise Kleinert

Erfurt – Prima Ergebnisse für die Teilnehmer des Tischtenniskreises Diepholz bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren in Erfurt: Zwar ging Heiligenrodes Altmeister Werner Schubert in der Alterklasse (AK) Ü 70 leer aus, doch dafür fuhren Denise Kleinert (TSV Heiligenrode/AK Ü 40) und Edda Wassermeyer-Delekat (TV Bruchhausen-Vilsen/AK Ü 75) zusammen drei Medaillen ein.

Einmal mehr war also auf die Diepholzer Oldies absolut Verlass. Gerade Vilsens Evergreen Wassermeyer-Delekat räumte im Osten der Republik groß ab. Im Einzel wurde ihr Siegeszug erst im Halbfinale von Doris Ruoff (TV Rechberghausen) gestoppt und auch im Doppel reichte es für sie an der Seite von Doris Diekmann (ESV Lüneburg) zu Bronze: Erneut war es Ruoff, die zusammen mit Christa Gebhardt (SV Dresden-Mitte) der Vilserin den Finaleinzug verbaute. Trotzdem ließ sich die Ausbeute von Wassermeyer-Delekat sehen. Zweimal Edelmetall holt man bei einer Deutschen Meisterschaft schließlich nicht jedes Jahr.

Und nicht nur Vilsens „Grande Dame“ überzeugte in Thüringen: Auch Kleinert drehte an den Pfingsttagen am ganz großen Rad. Allerdings noch nicht im Einzel, wie sie selbstkritisch einräumte: „Da lief bei mir kaum etwas zusammen. Eigentlich hätte ich nicht im Achtelfinale gegen Annette Aumüller vom TSC Langen ausscheiden müssen, aber meine Viersatzniederlage war verdient. Ich war richtig schlecht.“ Viel besser lief es für die Heiligenroderin hingegen im Doppel. 

Mit ihrer neuen Partnerin Tatjana Michajlova (PSV Oberhausen) steigerte sich Kleinert von Spiel zu Spiel und warf im Halbfinale gar das Siegerduo des vergangenen Jahres, Tina Acker/Nikola Jäckel (TV Sterzhausen/TTV Hasborn) mit 3:2 aus dem Wettbewerb. Dabei hatten Kleinert/Michajlova schon mit 1:2-Sätzen und 6:8 im vierten Durchgang zurückgelegen, um sich dank eines Kraftakts doch noch ins Endspiel vorzukämpfen. Hier erwies sich dann das Gespann Inka Dömges/Ursula Luh-Fleischer (TSG Oberrad/DJK BW Münster) beim 0:3 zwar als eine Nummer zu groß, aber Kleinert freute sich dennoch riesig über die Silbermedaille: „Ich bin super zufrieden. Immerhin war das mein erster Auftritt mit Tatjana. Dafür haben wir uns echt schnell zusammengerauft und toll harmoniert.“

Während bei Kleinert demnach eitel Sonnenschein herrschte, haderte Schubert mit dem Schicksal. Im letzten Gruppenspiel benötigte der Meister der weichen Topspins gegen Klaus Peiffer (TSV Krefeld-Bockum) für den Achtelfinaleinzug einen 3:0-Triumph, lag auch schon mit 2:0-Sätzen und 10:9 im dritten Durchgang in Front – um doch noch höchst unglücklich den Kürzeren zu ziehen. Schade, da dem alten Fuchs in den K.-o.-Runden einiges zuzutrauen gewesen wäre. Aber auch so konnte sich die Diepholzer Ausbeute sehen lassen. Dreimal Edelmetall stellt ein Pfund dar, mit dem es sich gut wuchern lässt. 

drö

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