Heiligenroder Oberliga-Spielerin erstmals Tischtennis-Bezirksmeisterin im Einzel

Kleinert gelingt der große Wurf

War nicht zu stoppen: Denise Kleinert vom TSV Heiligenrode.

Kreis-Diepholz - SAZHEMMENDORF (drö) · Der Tischtenniskreis Diepholz schwimmt momentan auf einer Woge des Erfolgs. Nachdem die Aktiven am vergangenen Wochenende bei den Bezirksmeisterschaften bereits im Jugend und Seniorenbereich groß aufgetrumpft hatten, war nun die Heiligenroder Oberliga-Akteurin Denise Kleinert bei den Damen an der Reihe. Erstmalig in ihrer Karriere schnappte sie sich die begehrte Krone der Bezirksmeisterin und qualifizierte sich ganz nebenbei für die Landesmeisterschaften im kommenden Jahr.

Kein Wunder, dass Kleinert hinterher vor Freude strahlte: „Bereits mit dem Halbfinaleinzug und damit dem Ticket für die Landesmeisterschaften wäre ich zufrieden gewesen. Aber so ist es natürlich noch viel schöner.“ Zumal ihr Triumph auch vollauf in Ordnung ging. Völlig mühelos durchlief die Heiligenroderin ihre Gruppe und ließ sich im Viertelfinale von Anna Schnur (TSV Fuhlen/Landesliga) ebenfalls nicht aufhalten.

Das erste Etappenziel war erreicht, doch nun wollte Kleinert mehr – und bekam es auch. Im Halbfinale nahm sie gegen Isabelle Diaz (Hannover 96/Verbandsliga) eindrucksvoll Revanche für die jüngste Niederlage bei der Bezirksrangliste und zog durch einen Viersatzerfolg ins Finale ein. Hier wartete in Jessica Xu vom Oberligisten TSV Wettmar allerdings ein ganz dicker Brocken. Die 16-Jährige legte gegen Kleinert los wie die Feuerwehr und lag nach gewonnenem ersten Satz im zweiten Durchgang auch bereits mit 5:1 in Front. Kleinert ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen, „klaute“ den zweiten Satz noch mit 11:8 und gewann am Ende ungefährdet mit 3:1.

Kleinerts Triumph überstrahlte das unglückliche Abschneiden der übrigen Kreisvertreter. Weder Daniela Beckmann (SG Diepholz/Landesliga) noch Ronald Risch (TSV Heiligenrode/Bezirksliga) oder Hendrik Wünderlich (TSV Barrien/2. Bezirksklasse) überstanden die Gruppenphase. Zumindest Beckmann wurde ihr Ausscheiden aber noch durch eine Silbermedaille im Doppel versüßt. Erst im Endspiel scheiterte sie an der Seite von Kleinert knapp mit 1:3 an der Hildesheimer Verbandsliga-Kombination Wiebke Salland/Elisa Füldner.

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