START IN DIE SAISON Neuer Coach sehr gut angekommen in Bruchhausen-Vilsen

Klein entdeckt „ein Paradies“

Zwei neue Spieler und ein neuer Trainer: Coach Torsten Klein (rechts) sowie Sören Schweers (2.v.r.) und Sufi Kalantar gehören künftig zum Bezirksligisten SV Bruchhausen-Vilsen. Co-Trainer Jörn Meyer (links) macht weiter.
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Zwei neue Spieler und ein neuer Trainer: Coach Torsten Klein (rechts) sowie Sören Schweers (2.v.r.) und Sufi Kalantar gehören künftig zum Bezirksligisten SV Bruchhausen-Vilsen. Co-Trainer Jörn Meyer (links) macht weiter.

Mit Torsten Klein als neuem Trainer geht der SV Bruchhausen-Vilsen in die neue Saison der Fußball-Bezirksliga. Der 50-Jährige kam vom TSV Bassum und konnte fast den kompletten Kader der Vorsaison übernehmen. Zudem sagt ihm die Tatsache zu, dass ein Großteil des Teams aus der näheren Umgebung kommt.

Bruchhausen-Vilsen – Beim Blick auf den Termin des Vorbereitungsstarts dürften die Bezirksliga-Fußballer des SV Bruchhausen-Vilsen erst mal ein wenig zusammengezuckt sein. 10. Juni – das sind satte neuneinhalb Wochen bis zum Punktspielstart. Und das Fitmachen für die Saison gehört gemeinhin nicht gerade zu den Vorlieben.

Doch Torsten Klein (50), der diesen Zeitpunkt festgelegt hat, kann dem frühen Auftakt gleich zwei positive Dinge abgewinnen. „Mehr Chancen, seine Mannschaft richtig kennenzulernen, kannst du als neuer Trainer doch gar nicht bekommen. Und man muss auch sagen, dass die Jungs nach der langen Corona-Pause unbedingt wieder auf den Platz wollten.“

Das war der erste Vorteil der langen Anlaufphase – und der zweite: Klein kann die Belastung komfortabel steuern, muss nicht auf Teufel komm’ raus Kondition bolzen: „Ich gehe nicht gerne in die Wildnis zum Laufen und bin der Meinung, das meiste kann man auf dem Platz machen. Das bringt allen viel mehr Spaß. Wir sind ja auch Fußballer und keine Leichtathleten.“

Bisher habe alles prima geklappt, sagt Klein, der vom Vilser Bezirksliga-Konkurrenten TSV Bassum kam und das Amt von Patrick Tolle (pausiert aus beruflichen Gründen) übernahm. Nach ein paar Wochen spricht er von einer „super pflegeleichten Truppe“, die „sehr engagiert und extrem zusammengewachsen“ sei: „Alle sind körperlich in einem Top-Zustand und meckern nicht.“

Er habe auch keine Probleme mit den Vornamen, obwohl einige doppelt auftauchen – wie Moritz (Wohlers und Warnke) oder Mathis (Wohlers und Mann). „Das habe ich geübt“, sagt Klein mit einem Schmunzeln.

Bei diesem Potenzial ist es fast schon Pflicht, ganz oben dabei zu sein.

Vilsens Trainer Torsten Klein über seine Bezirksliga-Favoriten für die neue Saison, TSG Seckenhausen-Fahrenhorst und TuS Sudweyhe

Insgesamt fühlt sich der Coach, der in Wietzen lebt und in der Logistik bei Vilsa in Vilsen arbeitet, bei seinem neuen Verein bestens aufgehoben. Die motivierte Mannschaft, die charmante „Marktplatzarena“, das umtriebige Umfeld: All das vermengt sich zu Kleins Schwärmerei: „Hier findet man ein Paradies vor.“ Was aber nicht heißen soll, dass er in Bassum unzufrieden war: „Dort war auch alles top.“ Doch es sei nach viereinhalb Jahren mal Zeit für eine Veränderung gewesen. Er wolle nicht sagen, dass es in Vilsen besser ist, betont Klein – nur eben anders.

In Sachen Ambitionen dürften sein ehemaliger und aktueller Verein hingegen etwa auf einem Level sein. Die Aufstiegsrunde scheint für beide nur bei perfektem Saisonverlauf drin zu sein. Weil Vilsen in der Vorsaison beim Abbruch überraschend Zweiter war, weiß Klein allerdings auch, dass eine gewisse Erwartungshaltung entstanden ist. Und weil es so gut lief, will er „nicht alles von links auf rechts drehen“.

Die taktische Grundformation stehe noch nicht fest, da wird er sich noch genauer mit seinem Co-Trainer Jörn Meyer besprechen: „Er kennt die Mannschaft in- und auswendig. Die Zusammenarbeit ist sehr gut.“ Man wolle, das sagt Klein bereits, flexibel sein und auch innerhalb der Spiele problemlos umstellen können.

Zwei wichtige Kräfte der Vorsaison werden dabei nicht mehr mithelfen. Hauke Wortmann zieht es zum TSV Etelsen. „Da fehlt einer, der allen weggelaufen ist“, meint Klein. Aus Zeitgründen (macht seinen Master in Hannover) tritt zudem Niklas Schröder kürzer und schließt sich dem TSV Süstedt an. „Auch das tut uns weh“, findet Klein. Den beiden Abgängen stehen zwei Zugänge gegenüber. Sufi Kalantar, in Vilsen in der Jugend, kehrt aus Süstedt zurück. „Er ist sehr flink und ein Mann für die vorderste Linie“, sagt sein neuer Trainer. Und Sören Schweers kommt aus der eigenen „Zweiten“. „Ein richtiger Strafraumstürmer – guter Körper, guter Abschluss“, urteilt Klein: „Und ich finde es prima, dass er es bei uns probieren möchte.“

Ansonsten bleibt der Kader – mit vielen Spielern aus Broksen, Vilsen oder der näheren Umgebung – zusammen. „Diese Philiosophie des Vereins“, betont Klein, „ist wirklich super“.

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