Klausmann denkt nach 1:7 nicht an Rücktritt

„Ich gehe als Letzter von Bord“

Melchiorshausen - Nach dfen Turbulenzen bei der Trennung von Kapitän Sascha Otten schien Fußball-Landesligist TSV Melchiorshausen auf einem guten Weg und holte danach vier Punkte aus zwei Spielen. Am Samstag jedoch war das Team von allen guten Geistern verlassen und ging beim 1. FC Burg mit 1:7 (0:2) unter.

Trainer Reiner Klausmann ließ danach auch kaum ein gutes Haar an seiner Mannschaft, die ihm noch vor kurzem zum Großteil den Rücken gestärkt hatte: „In der Arbeitswelt würde man nach solch einer Leistung eine Abmahnung bekommen. Die Spieler haben jegliche Einstellung vermissen lassen, haben sich viel zu viele Stellungsfehler erlaubt und hatten einfach nicht die richtige Einstellung. Nach so einem Spiel muss sich jeder hinterfragen.“

Gilt das auch für den Trainer? Klausmann stellte klar: „Natürlich bringt mich das zum Nachdenken. Aber ich werde nicht hinwerfen, sondern gehe als Letzter von Bord. Ich bleibe so lange, wie der Verein mir das Vertrauen ausspricht.“ Und genau dies tat die Spartenleitung um Heiner Böttcher vor knapp zwei Wochen.

Über die Partie in Bremen-Nord gibt es nur wenig zu berichten – zu deutlich war die Burger Überlegenheit. Vor der Pause trafen Mirko Boltjes (9.) und Andi Boachie (38.) zum 2:0. Nach der Pause schraubten Jannik Dargel (50.), Vinzenz von Koll (51.), erneut Boachie (61.), Ercan Yilmaz (68.) und Kevin Stepput (75.) das Ergebnis auf 7:0, ehe Lars Behrens das Ehrentor zum 1:7 (90.) gelang.

töb

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