TuS Sulingen II mit 1:3-Heimpleite gegen Hoya

Klares Blackout der Knackpunkt

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Torschütze und Vorbereiter beim 3:1-Sieg in Sulingen: Hoyas Mario Hollunder.

Sulingen - Nach zwei Niederlagen in Folge sind die Bezirksliga-Fußballer des TuS Sulingen II da angekommen, wo sie eigentlich nicht hin wollten: im Mittelmaß. „Und so haben wir auch gespielt“, ärgerte sich Sulingens Trainer Sascha Jäger nach der 1:3 (0:0)-Heimpleite am Samstag gegen die SG Hoya. „Uns fehlt das Feuer, wir spielen zu lethargisch“, kritisierte der Coach des Aufsteigers: „Uns wird momentan schmerzhaft vor Augen geführt, dass nur 80 Prozent Leistung in dieser Liga nicht reichen.“

Dabei hatte die Sulinger Reserve gegen Hoya gut begonnen und sich gleich einige Chancen herausgespielt. In der 15. Minute stand Maximilian Meyer frei vor Hoyas Keeper Hauke Schröder, der aber glänzend parierte und somit das 0:1 verhinderte. Nur drei Minuten später schoss Hassan Ibrahim den auf der Torlinie stehenden Tim Hormann an, und in der 20. Minute zielte Hendrik Fischer nur ganz knapp vorbei. „Wir haben in dieser Anfangsphase ein tolles Spiel gemacht. Leider haben wir unsere Möglichkeiten nicht genutzt“, seufzte Jäger.

Dann war angesichts der Hitze Trinkpause – und Sulingen fand danach nicht wieder zurück in die Partie. „Wir haben keinen Druck mehr aufs Spiel bekommen“, monierte TuS-Coach Jäger. Hoya kam langsam immer besser ins Match und durch Mario Hollunder auch zu seiner ersten Chance, doch der Ball ging knapp am Tor vorbei (29.).

Kurz nach dem Wechsel mussten die Sulinger dann das 0:1 schlucken: Aus dem Gewühl heraus stocherte der eingewechselte Abdel Salam Omar den Ball über die Linie (53.). „Das war ein Zufallsprodukt“, seufzte Jäger. Wesentlich schlimmer war da schon das 0:2 in der 62. Minute, als Felix Klare einen viel zu kurzen Rückpass auf seinen Torhüter Tim Bösche spielte, Hollunder spritzte dazwischen und nutzte diese Chance eiskalt. „So ein Fehler darf uns nicht passieren“, ärgerte sich Jäger.

Zwar verkürzte Niklas Klare in der 74. Minute nach Vorarbeit von Michael Rusenko per Flachschuss auf 1:2, doch zur Wende sollte es aber nicht mehr reichen. „Wir hatten auch einfach nicht die Körpersprache, die mir gesagt hätte, wir könnten die Welt noch mal einreißen“, meinte ein insgesamt enttäuschter Jäger.

Auf der anderen Seite legte die SG Hoya per Konter noch ein drittes Tor nach: Hollunder bediente Payman Alcheikh, der den Ball freistehend zum 3:1-Endstand für die Gäste über die Linie drückte (90.).

flü

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