Schach-Fünftligist kommt im Pokal weiter

Kirchweyher weiter im Feld der „Großen“ dabei

Auch Münsters Jasper Holtel (links) musste gegen Kirchweyhes Großmeister Alexandar Kovacevic in eine Niederlage einwilligen.

Kirchweyhe - Die Aktiven des SK Kirchweyhe haben ihr Heimrecht eindrucksvoll genutzt! Mit zwei Kantersiegen in der Vorrunde der Deutschen Schach-Pokal-Meisterschaft bleiben sie im Rennen um den Titel.

Wie berichtet, hatte der Lübecker SK seine Teilnahme für das Ereignis am Samstag und Sonntag im Kirchweyher Schach-Schloss kurzfristig zurückgezogen – wie auch der SC Emmendingen. Beide Vereine handelten sich damit eine satte Geldstrafe ein. Weil sich aus Schleswig-Holstein auf die Schnelle kein Nachrücker fand und auch die Suche beim nordrhein-westfälischen und Hamburger Verband ins Leere lief, fragten die Verantwortlichen des Deutschen Schach-Verbands bei der SG Bremen/Niedersachsen nach. 

Der aus diesem Kreis letzte ausgeschiedene Verein – der HSK Lister Turm – erklärte sich bereit, das überraschende Angebot anzunehmen und trat in der Eile ersatzgeschwächt an. Die Auslosung ergab, dass die Nachrücker aus Hannover gleich gegen Kirchweyhe an die Bretter mussten. Die Hausherren waren klar überlegen, was sich in einem 4:0-Kantersieg widerspiegelte – übrigens das einzige 4:0 von bundesweit 24 Begegnungen dieses Wettbewerbs.

Münster gewinnt gegen St. Pauli

Überraschender war der klare Sieg von Drittligist Münster gegen Zweitligist St. Pauli. Nach Stärke hatten die Hanseaten ihre Nummern drei, sieben, neun und 13 an die Bretter geschickt – zu wenig, um den SK Münster zu schlagen. Beifall brandete auf, als Münsters Jasper Holtel im Endspiel ein scheinbares Remis durch ein zweizügiges Matt in einen Sieg umdrehte.

Das Vorrunden-Finale am Sonntag gewannen die Kirchweyher Großmeister nochmals klar gegen die Münsteraner, die sich von der Setzlistenstärke etwa auf ähnlichem Niveau wie die Hannoveraner präsentierten. am Ende siegten die Kirchweyher mit 3,5:0,5 – sehr erfreulich für den Verein und den Landesschachbund Bremen. Weil sich aus Niedersachsen der MTV Tostedt qualifizierte, zieht die SG Bremen-Niedersachsen nun mit zwei Vertretern in die Zwischenrunde der letzten acht Vereine ein.

Der SK Kirchweyhe hat nun als unterklassigster Verein aus der fünften Liga abermals Heimrecht und benötigt noch einen weiteren Sieg zur Vor-Qualifikation für 2019 auf auf Bundesebene.

ck

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