170 Kilometer Training und Treffen mit zwei Legenden

Oliver Sebrantke und Jan Neubauer auf Hawaii vor Rennen ihres Lebens

Abgefahren: Oliver Sebrantke trainert auf der Terrasse.

Kona/Hawaii - Das Abenteuer Ironman-WM auf Hawaii geht für die beiden Stuhrer Tri-Wölfe Oliver Sebrantke und Jan Neubauer nach dem Abflug am vergangenen Samstag nun so langsam in die heiße Phase.

Die 30-stündige Anreise hatte es schon in sich. Zusammen mit Freundin Janine ging es für Sebrantke über Bremen mit dem Flieger nach Frankfurt. Dann weiter über San Francisco und Honolulu nach Kailua-Kono. Die Unterkunft ist ziemlich paradiesisch: Mitten im Dschungel auf dem Gelände einer Kaffee-Farm liegt das Hotel.

Großer Respekt vor dem Wettkampf

Doch viel Zeit zum Genießen ließen sich die beiden „Wölfe“ nicht. Um richtig fit an den Start zum Rennen ihres Lebens anzutreten, mussten natürlich auch schon diverse Trainingseinheiten eingelegt werden. Ganz besonders war dabei, die ersten Kilometer im Meer zu schwimmen. „Das ist schon ein tolles Erlebnis“, stellten Sebrantke und Neubauer unisono fest. Mit den von Stunde zu Stunde steigenden Temperaturen wuchs bei den beiden Athleten auch der Respekt vor dem Wettbewerb, „aber die Vorfreude überwiegt doch, denn das wird das Rennen unseres Lebens“, berichtet Sebrantke.

Neben Oliver Sebrantke (re.) startet auch Stuhrs Jan Neubauer (hier mit Sohn Jonas) auf Hawaii.

Nach dem Schwimmtraining sollte noch eine kurze Einheit auf dem Rad folgen. Über „kurz“ gehen die Meinungen sicherlich auseinander. Für Sebrantke jedenfalls waren es mal eben satte 170 Kilometer – also nur zehn weniger, als im Wettkampf gefordert werden. Sebrantke begründet es so: „So habe ich die Strecke zu großen Teilen schon einmal kennengelernt.“ Sein Fazit: „Wellig und windanfällig – also sehr schwer.“

Startschuss um 19.00 Uhr deutscher Zeit

Am Mittwoch ließ es die Stuhrer Gruppe dann etwas geruhsamer angehen und machte tagsüber einen Ausflug an die Südspitze der Insel. Am Abend jedoch stand schon wieder das Pflichtprogramm an: Der Einmarsch der Athleten in Kona. Für Sebrantke endete der Tag aber noch mit einem echten Highlight, er traf die beiden Triathlon-Legenden Mark Allen und Dave Scott, die beide in früheren Jahren mehrfach auf Hawaii gesiegt hatten. „Das war wirklich eine tolle Erfahrung, mal mit diesen Leuten gesprochen zu haben, die diesen Sport über viele Jahre hinweg dominiert haben“, meinte Sebrantke.

Aber nach und nach steigt die Anspannung, wenn gegen 19 Uhr deutscher Zeit der Startschuss fällt. Klar wollen beide eine möglichst gute Zeit erzielen, aber in erster Linie wollen Sebrantke und Neubauer das Ziel sehen, sich einen Blumenkranz umhängen lassen, um sich danach Hawaii-Finisher nennen zu dürfen.

töb

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