2,04 Meter großer Rückraumakteur hat nach einjähriger Pause wieder richtig Lust auf Handball

Kieselhorst Brinkums neuer Riese

Brinkum - „Die Mannschaft ist in der Pflicht“, unterstreicht Sven Engelmann, Trainer des Handball-Verbandsligisten FTSV Jahn Brinkum, vor dem Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen den Tabellenfünften HSG Varel-Friesland II. Er hat den jüngsten schwachen Auftritt beim 25:26 gegen die HSG Osnabrück noch nicht vergessen.

Am Dienstag hat der 46-Jährige die Spieler beim Training nicht zusammengefaltet und ihnen den Marsch geblasen, sondern: „Ich habe ihnen klare Anweisungen gegeben. Wir werden jetzt konzentriert und hart trainieren, ohne lange herumzureden.“ Gesprochen und diskutiert hatten die Brinkumer in der Vergangenheit viel, ohne den gewünschten Erfolg. Künftig steht die Trainingsarbeit im Vordergrund.

Der Oberliga-Absteiger hat ein neues Gesicht in seinen Reihen. Der Name: Tim Kieselhorst. Der 2,04 Meter große Hüne fällt schon wegen seiner Größe auf. Der Rückraumakteur kommt vom Verbandsliga-Absteiger TuS Komet Arsten, hat aber ein Jahr lang pausiert. Dennoch ist Engelmann sicher, dass Tim Kieselhorst dem Tabellenneunten weiterhilft: „Er hat richtig Bock auf Handball.“ Das zeigte der 29-Jährige bereits bei den ersten Trainingseinheiten. „Tim hat einen harten Wurf, außerdem haben wir mit ihm – allein schon wegen seiner Reichweite – wesentlich mehr Möglichkeiten“, erläutert der Jahn-Coach. Er hofft, dass die Spielberechtigung bis Sonntag vorliegt. Das würde auch Tim Kieselhorst begrüßen: „Der Handball hat mir gefehlt, ich habe wieder richtig Lust, zumal Brinkum eine nette Truppe ist.“

Personell müssen die Gastgeber auf den gesperrten „Rotsünder“ Nicolas Karnick verzichten, dafür steht der zuletzt fehlende Linksaußen Maik Bhola wieder zur Verfügung.

Engelmann will

Kampfgeist sehen

„Kampfgeist will ich sehen. Der hat gegen die HSG Osnabrück genauso gefehlt wie die Emotionen“, sagt Sven Engelmann. Die Brinkumer werden von Beginn an gefordert sein, denn die HSG Varel-Friedland II spielt einen schnellen Ball. Aufpassen müssen die Hausherren auf Rückraumshooter Andrzej Staszewski, der an einem guten Tag schon eine Partie im Alleingang entscheiden kann.

Die Brinkumer sind in der Deckung gefordert. „In der Abwehr müssen wir noch beweglicher sein“, fordert Sven Engelmann schnelle Beinarbeit. Auch vorn sieht er Handlungsbedarf: „Es hapert weiterhin im Abschluss.“ Zufrieden ist er allerdings mit dem Gegenstoßspiel, hier baut er auf die flinken Außenangreifer Julian Wilkens und Robert Gums. · mbo

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