Der Taekwondo-Sport sollte ihm nur einen gesunden Rücken bescheren, nun ist er viel mehr für Tarek Vordemfelde

Mit Kicks und Drehkicks zur Goldmedaille

Ursprünglich sollte Taekwondo für Tarek Vordemfelde eine Therapie für seinen Rücken sein, doch mittlerweile ist es auch Lebensinhalt; er trainiert zusammen mit Trainer Hayati Yardim (links) zwei bis dreimal pro Woche. ·
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Ursprünglich sollte Taekwondo für Tarek Vordemfelde eine Therapie für seinen Rücken sein, doch mittlerweile ist es auch Lebensinhalt; er trainiert zusammen mit Trainer Hayati Yardim (links) zwei bis dreimal pro Woche. ·

Haldem - Mit zwölf Jahren hat Tarek Vordemfelde bereits so viele Medaillen gesammelt, dass er schon mal leicht durcheinander kommt, wenn es um die Bilanz geht: Woher kommt die Goldmedaille, wann und wo war das? Insgesamt acht Medaillen hat er zu bieten nach sechs Jahren Taekwondo bei der SG Diepholz – und er will noch weiterkommen.

Als der Schüler 2006 damit anfing, war der Kampfsport eher als Therapie-Maßnahme für seinen krummen Rücken gedacht. Doch schon bald stellte sich für Vordemfelde heraus, dass Taekwondo mehr war als das. „Ich hab’ dann immer weiter trainiert, und mein erster Wettkampf war zwei Jahre später die Niedersachsen-Trophy“, erklärt der Zwölfjährige. Im selben Jahr holte er auch zum ersten Mal die Goldmedaille bei der Niedersachsen-Meisterschaft. Eine Bronzemedaille, drei Silbermedaillen (Niedersachsen-Meisterschaft und -trophy) sowie zwei weitere Goldmedaillen (2011 und 2012) besitzt Vordemfelde mittlerweile. Letztere gewann er in der Leistungsklasse 2 der Jugend B bis 45 Kilogramm, als er alle Punkte mit Kicks und Drehkicks zum Kopf des Gegners erzielte, was eine ganz besondere Herausforderung darstellt.

Hinzu kommt eine Silbermedaille bei den Norddeutschen Meisterschaften 2011. Dahin will er im nächsten Jahr wieder – und erfolgreich sein, auch im Landeskader. Zudem will er den nächsthöheren Gurt erhalten, den Blauen, weil ihm momentan schlicht die Gegner fehlen. „Es wäre später natürlich eine Möglichkeit, Taekwondo auf Profi-Ebene zu betreiben, aber man verdient sehr wenig Geld damit“, sagt der Youngster. Sein Motto: Schule geht erst einmal vor.

Zur Abwechslung ins

Bielefelder Stadion

Der Haldemer wird zwei bis dreimal in der Woche zum Training nach Lemförde oder Diepholz gefahren. Vor den Wettkämpfen trainiert er mit den Trainern Rizvan und Hayati Yardim besonders intensiv, hat daneben aber auch noch Zeit, Fußball zu spielen oder seinen Lieblingsverein Arminia Bielefeld im Stadion zu sehen. · ma

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